Zerschlägt Strafantrag den gordischen Knoten?

Groenlder. Die Einschtzung von Pro Lebensraum Groenlder e.V. und des BUND-Ortsverbandes, dass Basaltabbau am Atzmannst

Groenlder. Die Einschtzung von Pro Lebensraum Groenlder e.V. und des BUND-Ortsverbandes, dass Basaltabbau am Atzmannstein wirtschaftlich uninteressant ist, hat sich besttigt.

Nach der positiven Entscheidung von Herrn Rmann, Forstamt Fulda, zum Erhalt des Gebietes, erwgen die Initiativen nun, in Zusammenarbeit mit den Naturschutzverbnden im Land Hessen, von der obersten Landesbehrde prfen zu lassen, ob das Gebiet am Atzmannstein als Naturschutzgebiet umgewandelt werden kann. Insbesondere durch das Vorkommen zahlreicher Greifvgel, wie dem Roten Milan, Sperber und Habicht, sowie der FFH-relevanten Schlingnatter scheint das Gebiet besonders schtzenswert.

Bei den anderen Baustellen im Raum Groenlder sehen die BI und der BUND aber akuten Handlungsbedarf. An erster Stelle steht dabei das Kalkwerk in den Zement- und Kalkwerken Otterbein GmbH & Co. KG, die erneut eine Sondergenehmigung zu umweltgefhrdendem Betrieb durch das Regierungsprsidium Kassel erhalten haben. Hier bleibt als einziges und letztes Mittel nur noch der Weg ber strafrechtliche Konsequenzen. Daher wird nun Strafantrag wegen Straftaten nach 324 ff StGB (Umweltstrafen) erstattet, und zwar sowohl gegen den Betreiber als auch gegen die Behrde wegen Beihilfe und Verletzung der berwachungspflichten.

In diesem Zusammenhang macht der BUND darauf aufmerksam, dass der Behrde genau diese Konsequenzen bereits bei der Verlngerung von Probebetrieben der Zement- und Kalkwerke Otterbein schriftlich angekndigt wurden. Der nun erfolgende Strafantrag kann fr die Behrde eigentlich nicht aus heiterem Himmel kommen.

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