Zukunft der Fuldaer  Innenstadt: Bürger sollen Ideen einbringen

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Erstes Treffen des "Runden Tisches Innenstadt"

Fulda - Einen Fünf-Punkte-Plan hatte Fuldas Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld vor Kurzem der Öffentlichkeit präsentiert, um damit die Innenstadt zu stärken. Denn wegen Corona ist der Fortbestand zahlreicher Unternehmen gefährdet. 

"Fulda aktuell" mit dabei

„Deshalb kommt es jetzt darauf an, mit klaren Zielen die Weichen für eine zukunftsfähige und lebendige Innenstadt zu stellen“, hatte Wingenfeld betont und einen „Runden Tisch“ initiiert, um Vorschläge und Maßnahmen zu bündeln.

Dieser kam am Donnerstagmittag erstmals online zusammen. Auch „Fulda aktuell“ sitzt mit am Tisch und wird den Prozess aktiv und konstruktiv begleiten. Deutlich wurde bei der ersten Zusammenkunft, dass allen Akteuren daran gelegen ist, „zusammen zu halten und konkrete Ideen zu entwickeln. Dies sowohl kurzfristig als auch langfristig, um damit Zuversicht zu geben für die Zeit nach Corona“, so Wingenfeld.

E-Mail-Kontakt

Es gelte, den Fahrplan für einen Neustart in der Innenstadt zu entwickeln, so der OB, der sich darüber freute, als Reaktion auf seinen Fünf-Punkte-Plan sehr viele Zuschriften erhalten zu haben. Damit Bürger ihre Ideen einbringen können und um die Vorschläge zu bündeln, wurde vom „Amt für Stadtmarketing und Wirtschaftsförderung“ eine eigene E-Mail-Adresse eingerichtet: innenstadt@fulda.de .

Während des ersten Treffens, an dem unter anderem Vertreter von „IHK“, „Kreishandwerkerschaft“, „City Marketing“, „Region Fulda GmbH“ , „Dehoga“ und kultureller Initiativen teilnahmen, wurde sehr deutlich, dass allen das Thema „Innenstadt“ unter den Nägeln brennt. „Denn wenn es der Innenstadt gut geht, dann geht es der ganzen Region gut“, so Wingenfeld. Der OB sprach davon, sich auch Anregungen von außen holen zu wollen. Daher wird am kommenden Freitagvormittag, 12. Februar, von 9 bis 12 Uhr ein Video-Workshop „Vitale Innenstädte“ mit Boris Hedde vom „IFH Köln“ stattfinden. Und um die um sich greifende Lethargie und Schockstarre ein wenig aufzubrechen, soll im Sommer laut Peter Hügel vom oben erwähnten „Amt für Stadtmarketing und Wirtschaftsförderung“ wahrscheinlich wieder ein Riesenrad in der Innenstadt aufgestellt werden. Dies solle ein Zeichen sein für „Es geht voran!“

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