„Zukunftswerkstatt Fulda“ auf der Zielgeraden

Was macht Fulda liebens- und lebenswert? Wie hoch ist das Erleben beim Shoppen, Bummeln oder Ausgehen? Auch darüber machen sich die Akteure der „Zukunftswerkstatt“ Gedanken und hoffen zugleich weiter auf Ideen der Bürger.
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Was macht Fulda liebens- und lebenswert? Wie hoch ist das Erleben beim Shoppen, Bummeln oder Ausgehen? Auch darüber machen sich die Akteure der „Zukunftswerkstatt“ Gedanken und hoffen zugleich weiter auf Ideen der Bürger.

Noch bis 13. Juni können Bürger ihre Ideen einbringen

Fulda. Mit welchen Impulsen kann die Fuldaer Innenstadt nach der Corona-Krise neu und nachhaltig belebt werden? Welche Ideen haben Bürgerinnen und Bürger für ein attraktives und lebenswertes Fulda? Zu diesen Fragen sucht die „Zukunftswerkstatt Fulda“ seit März Wünsche, Anregungen und spannende Beispiele aus anderen Städten.

Bereits fast 300 Nutzerinnen und Nutzer sind seither auf der Internet-Seite der Zukunftswerkstatt www.zukunftswerkstatt-fulda.de) registriert, mehr als 175 Vorschläge wurden gepostet, die insgesamt schon mehrere Hundert Kommentare und eine zum Teil rege Diskussion auf der Plattform ausgelöst haben.

Jetzt geht die „Zukunftswerkstatt“ auf die Zielgeraden: Noch bis zum 13. Juni können Ideen für die Bewertungsrunde eingereicht werden. Ende Juni trifft sich dann die Jury, im Anschluss sollen die Projekte präsentiert werden, welche die größten Chancen zur Umsetzung haben. Initiatoren und Moderatoren der Zu-kunftswerkstatt sind die Stadt Fulda, der Verein „Citymarketing“ sowie das „IFH KÖLN“.

Ausgangspunkt für den Prozess war eine Umfrage in der Innenstadt Fulda im September 2020 durch das „IFH KÖLN“. Dort wurden Besucherinnen und Besucher zu Ihrer Zufriedenheit mit dem Angebot und der Struktur befragt – wie auch in 106 weiteren Städten. Das Ergebnis: In Sachen Attraktivität erhält Fulda eine Zwei minus.

Das Ergebnis liegt knapp über dem Ortsgrößendurchschnitt, ist aber etwas schlechter als noch 2018. Woran das genau liegt und wer eigentlich warum in die Fuldaer Innenstadt kommt, wurde daraufhin in einem Workshop mit unter anderem Vertreterinnen und Vertretern des „Citymarketings“, der „IHK“, von Interessensgemeinschaften und Medienhäusern diskutiert. Auch „Fulda aktuell“ war vertreten.

Im Workshop wurde klar, dass die große Aufgabe zur Attraktivitätssteigerung der Innenstadt mit mehr Personen besser zu lösen ist. So ist die Idee der „Zukunftswerkstatt“ geboren: Alle Menschen in und um Fulda sollen sich einbringen können und aus ihren Perspektiven Ideen platzieren – seien es Fuldaer Bürgerinnen und Bürger oder Gäste von außerhalb, Gewerbetreibende vor Ort oder Kulturschaffende, Jugendliche, junge Familien, Studierende, Seniorinnen und Senioren, Alleinstehende oder Menschen mit Behinderungen etc. Bei vier Online-Informationsveranstaltungen wurde das Projekt vorgestellt und zum Mitmachen ermutigt.

In die Jury, welche die eingegangenen Vorschläge nach bestimmten Bewertungsmaßstäben analysieren und kategorisieren wird, werden unter anderem Vertreterinnen und Vertreter des „Runden Tischs Innenstadt“, die die „Zukunftswerkstatt“ initiiert hatten, vertreten sein. Bei den Bewertungskriterien wiederum geht es darum, Ideen herauszufiltern, die eine hohe Wirkungskraft für die Innenstadt von Fulda haben. Hierfür wird die Studie „Vitale Innenstädte“ als Grundlage herangezogen. Natürlich spielen Likes, Kommentare, Ansichten und Follower auf der Ideenplattform auch eine Rolle.

Der Stadt Fulda, der Verein „Citymarkting Fulda“ und das „IFH KÖLN „appellieren: „Nutzen Sie die verbleibenden Tage bis zum 13. Juni und bringen sich in die Diskussion ein!“ Unter www.zukunftswerkstatt-fulda.de sind alle bisherigen Posts sowie die Reaktionen darauf zu sehen. Bei Fragen können sich Interessenten auch gerne unter der E-Mail-Adresse zukunftswerkstatt-fulda@ifhkoeln.de an die Moderatoren wenden.

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