Rückkehr der Hundertschaft nach Hünfeld

Johannes Kahrs, Hünfelds Dienststellenleiter Werner Friedrich, Birgit Kömpel und Jürgen Bohl, Leiter der Öffentlichkeitsarbeit der Bundespolizei Hünfeld (von links)

Positive Nachrichten der Bundestagsabgeordneten Birgit Kömpel für Bundespolizei-Standort Hünfeld

Hünfeld - Die Bundespolizei in Hünfeld erhält ihre zweite Einsatzhundertschaft zurück. Darüber informiert die Bundestagsabgeordnete Birgit Kömpel.  In einem Schreiben an Kömpel hat Dr. Emily Haber, Staatssekretärin im Innenministerium, mitgeteilt, dass sie beabsichtigt, dem ausdrücklichen Wunsch Kömpels zu entsprechen.

Im Jahr 2008 war die Hundertschaft abgezogen worden. Kömpel hat am Mittwochmorgen unter anderem Hünfelds Bürgermeister Stefan Schwenk sowie die Leitung des Standortes Hünfeld informiert.

 "Das ist ein schöner Tag für den Standort Hünfeld sowie für die gesamte Region. Ich bin froh, dass unsere Bemühungen sich gelohnt haben", sagt die Sozialdemokratin. Seit ihrem Einzug in den Bundestag hat sich die Abgeordnete für die Rückkehr der zweiten Hundertschaft eingesetzt. "In Gesprächen mit zahlreichen Vertretern der Bundespolizei wurde mir deutlich gemacht, wie wichtig die Rückkehr der Hundertschaft ist. Der Standort befindet sich mitten in Deutschland, die Infrastruktur ist vorhanden."

Mit Johannes Kahrs, Sprecher der SPD-Fraktion im Haushaltsausschuss, hatte sie im November des vergangenen Jahres die Bundespolizei in Hünfeld besucht. Gemeinsam mit Kahrs hatte sich Kömpel anschließend an das Innenministerium gewandt und sich vehement für den Ausbau des Standortes eingesetzt. Zuletzt hatte im Frühjahr ein Termin mit Staatssekretärin Haber stattgefunden, wo Kömpel nochmals auf die Notwendigkeit der zweiten  Einsatzhundertschaft hingewiesen hatte.

Kömpels besonderer Dank gilt auch der Gewerkschaft der Polizei, Ortsgruppe Hünfeld, mit ihrem Vorsitzenden Frank Martini an der Spitze: „Das beharrliche Wirken der GdP, die konstruktive Zusammenarbeit und der regelmäßige Informationsaustausch waren vorbildlich und haben einen großen Teil dazu beigetragen, dass wir unser großes Ziel erreicht haben.“

Stellungnahme Bürgermeister

Hünfelds Verwaltungschef Stefan Schwenk: "Das ist eine sehr gute Nachricht für Hünfeld, für die Angehörigen der Bundespolizei und ihre Familien. Der Standort wird nach 25 Jahren nicht nur wieder auf seine ursprüngliche Personalstärke aufgestockt, sondern geht insgesamt aus diesen langen Auseinandersetzungen und Verhandlungen gestärkt hervor, weil in Hünfeld auch eine der fünf robusten Beweissicherungs- und Festnahmeeinheiten im Rahmen der Terrorabwehr angesiedelt wurde. Ich bin froh, dass die ungezählten Gespräche, die ich zusammen mit unserem Wahlkreisabgeordneten Michael Brand geführt habe und die breite politische Unterstützung von den örtlichen Politikern wie der Abgeordneten des Bundestages, Birgit Kömpel, zu diesem Erfolg beigetragen haben. Entscheidend war allerdings die Leistungsfähigkeit der Hünfelder Beamten selbst. Sie haben in schwierigen Lagen in den zurückliegenden Jahren stets herausragende Leistungen gezeigt und sind bei Einsätzen bundesweit gefragt. Darauf können die Hünfelder Beamten in besonderer Weise stolz sein. Außerdem sind die Bundespolizisten in Hünfeld und im Hünfelder Land sehr im Bewusstsein der Menschen und im Gemeinschaftsleben verankert. Deshalb freuen sich viele Bürger mit über diesen Erfolg für den Standort. Nicht zuletzt hoffe ich, dass die Aufstockung der Personalstärke in Hünfeld dazu beitragen wird, den Standort weiter zukunftsfähig zu stärken und vielleicht auch zur Entlastung einzelner Beamter beitragen kann, die in den zurückliegenden Jahren viele Aufgaben zu schultern hatten".

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