Zwischenruf: Corona-Maskerade

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Fulda aktuell-Redakteur Christopher Göbel mit seiner selbst hergestellten Corona-Schutzmaske.

Redakteur Christopher Göbel freundet sich langsam damit an, in der Öffentlichkeit eine Corona-Schutzmaske zu tragen.

Osthessen - Jetzt ist sie da, die Maskenpflicht. Wer ab Montag ein Geschäft oder ein öffentliches Verkehrsmittel betritt, muss Mund und Nase bedecken. Inzwischen haben Unternehmen, Vereine und Privatpersonen mit der Schutzmaskenproduktion begonnen und wollen diese nun an den Mann und die Frau bringen. Da gibt es interessante Ideen. Der blutrote Mund des „Jokers“ aus „Batman“ zum Beispiel als Motiv. Oder mit dem eigenen Mund bedruckte Masken.

Natürlich sind auch Kindermotive angesagt. Wem das nicht gefällt, der kann auch selbst in die Maskenproduktion einsteigen. So lange keine medizinisch zertifizierten Schutzmasken zur Pflicht werden, reicht es aus, wenn Mund und Nase bedeckt sind. Ich habe selbst ein paar Masken „gebastelt“. Ohne Nähmaschine, aber mit viel Fleiß ;-) Und ich muss sagen, sie sehen gar nicht so schlecht aus. Und sie passen sogar.

Anleitunge3n im Netz

Anleitungen findet man zahlreich im Netz, und wenn man dann noch das Glück hatte, Gummiband und Stoff zuhause zu haben, dann steht dem eigenen Maskendesign nichts mehr im Wege. Gummiband soll übrigens auf den heimischen Märkten Mangelware sein, habe ich gehört. Doch genug dazu. Für mich ist es immer noch ein eigenartiges Gefühl, mit Maske auf die Straße zu gehen. Natürlich weiß ich, dass es vor allem zum Schutz der anderen dient. Und das ist gut so. Die Abstandsregeln und andere in der Corona-Pandemie wichtige Maßnahmen dürfen wir deshalb aber nicht vernachlässigen, um die Ausbreitung einzudämmen.

Vor ein paar Jahrzehnten wunderte ich mich noch über Michael Jackson, der in seinen späteren Jahren nur noch mit Mundschutz zu sehen war. Heute wird es wohl zur Normalität. Ich sah auch ein paar Menschen, die alleine Auto fuhren und dabei einen Mundschutz auf hatten. Das kam mir etwas albern vor. Und zudem ist es verboten. Die Straßenverkehrsordnung besagt nämlich, dass beim Führen eines Kraftfahrzeuges das Gesicht erkennbar bleiben muss. Nicht zuletzt wegen der schönen Blitzer-Anlagen ;-) .

Masken-Empfehlung

Ich kann nur empfehlen, sich an die Corona-Regeln des Bundes und der Länder zu halten. Denn wenn die Kurve flacher wird, dann wird auch wieder Normalität in unser Leben einkehren können. Wenn die kleinen Freiheiten nun ausgenutzt werden und sich keine Wirkung zeigt, dann sind wir ganz schnell wieder im Lockdown-Modus. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass wir das wollen.

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