10. Ausgabe: Die Mündener Stadtregatta feiert Jubiläum

Ruderboote auf der Fulda
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Ein Foto von der Regatta 2019.

Bereits zum zehnten Mal findet in diesem Jahr die Stadtregatta des Mündener Rudervereins (MRV) statt. Mit 47 gemeldeten Booten und 188 Teilnehmerinnen und Teilnehmern kann die 2012 ins Leben gerufene Sportveranstaltung damit erneut ein Rekordmeldeergebnis verbuchen.


Hann. Münden. Neben Mannschaften der ersten Stunde sind auch wieder zahlreiche Neulinge dabei: Buchhandlung Winnemuth, Steuerberatungskanzlei Andre Fortini, Spielwaren Hendrich, Sternewerk Dienstleistungen GmbH, Landkreis Göttingen, Boomhorns Brassband aus Kassel, Schule am Botanischen Garten, Wahlkreisbüro Fritz Güntzler. Erstmals sind mit der Gardetanzgruppe des TuSpo Weser Gimter und zwei Mannschaften des SVS Schedetal Volkmarshausen auch andere Mündener Sportvereine mit am Start. Die Familie Lotze aus Gimte startet sogar mit einem eigenen Familienboot. Die größten Teams stellen in diesem Jahr das Göttinger Unternehmen Evotec International GmbH mit mit vier Booten. 

„Wir freuen uns, dass sich die Regatta immer größerer Beliebtheit erfreut und dass wir auch und gerade in Zeiten von Corona ein so starkes Meldefeld haben“, sagt Vereinsmanager Thomas Kossert. Gemeinsam mit knapp 100 weiteren ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern des 228 Mitglieder zählenden Vereins wird er für die reibungslose Durchführung der Veranstaltung sorgen. Der Zutritt zur Veranstaltung erfolgt nach der 3G-Regel. Für umgeimpfte Personen wird es vor Ort eine kostenlose Schnelltestmöglichkeit des Arbeiter-Samariter-Bundes geben. Die Kontaktdatenerfassung erfolgt über die Luca-App. 

Neben Getränken und Spezialitäten vom Grill wird es wieder ein reichhaltiges Kuchenbuffet geben. Am Freitagabend spielt die Urban Brass Band „Boomhorns“ aus Kassel. Die kleinen Gäste dürfen sich in diesem Jahr wieder auf die Hüpfburg der Versorgungsbetriebe freuen.  Die Regattastrecke führt von der oberen Hochbadgrenze bis zum Zielbereich am Bootshaus und ist etwa 350 Meter lang. Eine geübte Mannschaft benötigt dafür etwa 40 bis 50 Schläge und etwas mehr als eine Minute, so dass die Distanz auch für Neulinge gut zu schaffen ist. Gefahren wird in Doppelvierern, die in vier circa neunzigminütigen Trainingseinheiten von erfahrenen MRV-Mitgliedern in der Boots- und Rudertechnik unterwiesen und trainiert wurden. Diese Trainingseinheiten fanden seit Ende Juli nach individueller Absprache statt. Eine Mannschaft besteht aus jeweils vier Personen, wobei mindestens die Hälfte der Mannschaft weiblich sein muss.

In den Rennen fahren immer drei Boote gegeneinander. Die Vorläufe finden am Freitag zwischen 15.30 und 20.30 Uhr statt. Die Vorlaufsieger qualifizieren sich direkt für die Viertelfinalrennen am Samstag. Die zweit- und drittplatzierten Boote der Vorläufe erhalten am Samstag ab 9 Uhr in den sogenannten Hoffnungsläufen eine zweite Chance. Die Sieger der Hoffnungsläufe komplettieren die Viertelfinale die am Samstag um 12.40 Uhr beginnen. Die drei Halbfinalläufe finden ab 15.40 Uhr statt und um 17 Uhr steigt dann das große Finale. In der Pause zwischen den Halbfinale und dem Finale finden zudem die Rennen der internen Vereinsmeisterschaft statt.

Der Rekordmeister von ContiTech um Kapitän Jörg Hellfeier tritt auch in diesem Jahr wieder an und will sich die insgesamt fünfte Stadtmeisterschaft sichern. „Conti gehört natürlich wieder zu den Favoriten, aber auch die VR-Bank und die Sparkasse haben sicherlich gute Chancen auf einen Finaleinzug“, sagt der Organisator Thomas Kossert. „Mit Knüppel, Evotec oder auch der Gothaer haben wir zudem viele Mannschaften dabei, die ebenfalls lange dabei sind und ebenfalls das Potential haben um eine Medaille mitzufahren“, ist sich Kossert sicher. Hinzu kämen die elf Stadtregatta-Debütanten, die ebenfalls für eine Überraschung gut seien.

Schirmherr ist auch in diesem Jahr der Göttinger Bundestagsabgeordnete Fritz Güntzler, der sich mit seinem Wahlkreisbüro auch selbst in die Riemen legen wird. Wie schon in der Vergangenheit werden die Mitglieder des MRV auch in diesem Jahr wieder einen Baum für jeden Teilnehmenden der Regatta im Mündener Stadtwald pflanzen. Nach und nach soll damit im Steinbachtal, das vor zwei Jahren besonders stark vom Orkantief Friederike getroffen wurde, ein „Regattawald“ entstehen. „Für uns sind Klimaschutz und Nachhaltigkeit keine Eintagsfliegen, und daher wollen wir ein bleibendes Zeichen setzen und unseren Beitrag Wiederaufforstung unseres Stadtwaldes leisten“, sagt der MRV-Vorsitzende Thorsten Stadler.

Sieger der letzten Jahre:

2012: Nordwestdeutsche Forstliche Versuchsanstalt
2013: Ev.-luth. Kirchenkreis Münden
2014: Ev.-luth. Kirchenkreis Münden
2015: Bistro TschaTscha
2016: ContiTech MGW GmbH
2017: ContiTech MGW GmbH
2018: ContiTech MGW GmbH
2019: Sparkasse Münden
2020: ContiTech MGW GmbH

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