2016 war für die Hedemündener Brandschützer ein eher ruhiges Jahr

Der folgenschwerste Unfall im Einsatzbereich der Hedemündener Wehr ereignete sich 2016 auf der B80. In Folge eines Wildunfalles ereignete sich eine Massenkarambolage mit vier beteiligten Pkw und insgesamt elf teilweise schwer verletzten Personen.

"Nur" 37 Alarmierungen für die Hedemündener Wehr im vergangenen Jahr - zu tun gab es dennoch reichlich.

Hedemünden. Die zurückliegenden Monate verliefen für die Freiwillige Feuerwehr Hedemünden ruhig. Dieses Fazit zog Ortsbrandmeister Markus Klaus während der Jahreshauptversammlung. "Haupteinsatzgebiet war und ist wieder die A7 gewesen, dorthin wurden Brandschützer 17 Mal Alarmiert. 16 Mal wurden die Brandschützer aber auch im Ort oder in direkter Nachbarschaft benötigt. So wurde, von den Anwohnern weitgehend unbemerkt, in den späten Abendstunden des 27. September, aus Sicherheitsgründen die Ortsmitte abgesperrt, als aus einem auf dem Parkplatz einer Pizzeria abgestellten Lieferwagen Gas ausströmte", informierte Klaus.

Zu nur vier Einsätzen sei es auf der B80 gekommen. Hier ereignete sich allerdings auch der folgenschwerste Unfall, den die Hedemündener Wehr 2016 zu bewältigen hatte. In Folge eines Wildunfalles ereignete sich eine Massenkarambolage mit vier beteiligten Pkw und insgesamt elf teilweise schwer verletzten Personen. Die Alarmierungen gliedern sich 2016 in 23 Technische Hilfeleistungen, sieben Brandeinsätze, drei Fehl- / Blinde Alarme und vier Einsatzabbrüche, wobei Insgesamt 320 Einsatzstunden geleistet wurden. 78 Dienste mit Insgesamt 2.803 Stunden gliedern sich in Praxis (75 Prozent) und Theorie. Die Aktiven opferten somit 3.123 Stunden ihrer Freizeit für das Gemeinwohl.

Vielfältig engagiert

Außerdem Organisierte die Feuerwehr den Neujahrsempfang der Hedemündener Vereine und nahm weiterhin am Osterfeuer (Brandsicherheitswache), den Stadtwettbewerben in Hann. Münden (7. Platz), mit einem Wagen am Umzug der Kirmes, der Herbstabschluss Übung der Werratalfeuerwehren, einer Bereitschaftsübung des Landkreises und dem Weihnachtsmarkt teil.

"Der Altersdurchschnitt der Wehr liegt bei 36,8 Jahren. Es gibt 33 Aktive die an acht Lehrgängen teilgenommen haben. Jugendfeuerwehrwart Timo Umbach berichtete, dass die Jugendfeuerwehr  Oberode im vergangenen Jahr 13 Mitglieder zählte von denen zwei zu den aktiven Kameraden der Wehren nach Oberode respektive Hedemünden wechseln werden. Somit bleiben elf Jugendliche in der Nachwuchsabteilung, die voraussichtlich Anfang 2017 durch drei weitere Jungen verstärkt wird. Momentan sind acht Mädchen und drei Jungen aktiv", so der Ortsbrandmeister. Kritisch äußerte sich Klaus dann jedoch  über den schleppenden Fortschritt beim Neubau des Feuerwehrgerätehauses. Warum es neun Monate gebraucht habe den Grundstückstausch für das Baugrundstück abzuwickeln, sei ihm bis heute unverständlich. Zwar gebe es mittlerweile erste Entwurfspläne eines Architekten die bei den Aktiven viel Zuspruch gefunden haben aber immer noch keinen Termin für eine Grundsteinlegung.

Goldene Nadel für Apel und Naumann

Die goldene Ehrennadel der Kreisfeuerwehr für 50 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr ging an Eckhard Apel und die goldene Ehrennadel der Kreisfeuerwehr für 40 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr ging an Reiner Naumann. Die silberne Ehrennadel der Kreisfeuerwehr für 25 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr ging an Carsten Schmidt.Für Langjährige Mitgliedschaft im Feuerwehrverein wurden geehrt: Georg Weitemeyer, Rolf Burhenne und Irmtraud Feldmeier (alle 65 Jahre), Klemens Degenhardt und Karl-Heinrich Henne (60 Jahre), Eckhard Apel, Reiner Schelper und Gerhard Stöckel (50 Jahre),Reiner Naumann, Winfried Spangenberg und Irmtraud Kolander (40 Jahre), Carsten Schmidt, Harry Polej, Herbert Böddener und Uwe Ammermann (25 Jahre),  Josef Banaschewski, Timo Engelke, Thomas Faßhauer, Ina Fricke, Reiner Henne, Florian Grieben, Stephan Panierschky, Georg Rink und Horst Stryga (10 Jahre). Zudem wurde die Ehrung für 50-Jährige Mitgliedschaft von Wilhelm Hose nachgeholt.

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