24-Stunden-Blitzmarathon: Polizei Göttingen zieht positive Bilanz

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Göttingen. Die offensive Ankündigung des länderübergreifenden Blitzmarathons am Mittwoch und Donnerstag wirkte sich im Bereich der Polizeiinspekti

Göttingen. Die offensive Ankündigung des länderübergreifenden Blitzmarathons am Mittwoch und Donnerstag wirkte sich im Bereich der Polizeiinspektion Göttingen eindeutig positiv auf das Fahrverhalten der Autofahrer aus. Bei der Messung am Unfallschwerpunkt im Bereich des Autobahndreieckes Drammetal an der Zufahrt von der A 38 auf die A7 in Fahrtrichtung Kassel wurden weniger Verstöße festgestellt als sonst. Insgesamt registrierten die  Beamten der Göttinger Verfügungseinheit während ihrer mehrstündigen Messung 29 Überschreitungen. Die höchste gemessene Geschwindigkeit betrug 97 km/h. Erlaubt sind 60 km/h. Bei den Schnellfahrern handelte es sich durchweg um PKW-Fahrer. Alle Verstöße lagen im Verwarngeldbereich. Von zwei polnischen Autofahrern wurden Sicherheitsleistungen in Höhe von insgesamt 100 Euro einbehalten.

"Überhöhte Geschwindigkeit ist noch immer die Hauptunfallursache Nr.1.  Die Geschwindigkeitskontrollen sind ein Baustein unserer strategischen Ausrichtung bei der Verkehrssicherheitsarbeit. In den ersten drei Quartalen des laufenden Jahres ist die Zahl der Verkehrstoten zwar gesunken, die Zahl der Schwerverletzten nahm jedoch weiter zu", so Innenmister Uwe Schünemann und führt weiter aus "wir wollen keine Abzocke, sondern überzeugen, dass überhöhte Geschwindigkeit tödlich sein kann."

Mit der von ihm im vergangenen Jahr ins Leben gerufenen Verkehrssicherheitsinitiative (VSI) 2020 will Uwe Schünemann gemeinsam mit Partnern die Verkehrssicherheit in Niedersachen weiter erhöhen. Bis zum Jahr 2020 sollen die schweren Unfälle um ein Drittel reduziert und das Geschwindigkeitsniveau deutlich gesenkt werden.

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