Alfred-Hesse-Stiftung übergibt Werke an Mündener KunstNetz

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Vordere Reihe (v.li.) Friedhelm Meyer (Vorstand KunstNetz), Eleonore Dehnerdt (Hesse-Stiftung), Christa Hesse (Nichte von Alfred Hesse mit Selbstporträt des Künstlers), Uwe Hentze (Vorsitzender KunstNetz und Vorstand Hesse-Stiftung), Petra Graser (stellvertretende Vorsitzende KunstNetz), Gaby Meyer (Vorstand KunstNetz) und Heidi Bode (Hesse-Stiftung). Hintere Reihe (v.li.) Hermann Staub (KunstNetz), Martin Czichelski (Vorsitzender Hesse-Stiftung), Gisbert Ströver (Hesse-Stiftung) und Reinhard Magdeburg (Vorstand KunstNetz).

Das Erbe eines vielseitigen Künstlers geht in die Hände des Mündener Vereins

Hann.Münden. Eine berühmte Persönlichkeit von Münden ist Alfred Hesse, Kunstmaler, Grafiker, Wappenkundler und Ortsheimatpfleger. Ihm ist es zu verdanken, dass zahlreiche Fachwerkhäuser erhalten blieben, heute ein unschätzbares Kulturgut und ein Touristenmagnet. Hesse wurde am 5. Oktober 1889 als eines von fünf Kindern im Haus „Kohlen Hesse“ in der Ziegelstraße geboren. Sein Erbe zu bewahren hat sich die 1986 gegründete Alfred-Hesse-Stiftung für Freunde und Förderer e.V. zur Aufgabe gemacht. Es sind zahlreiche Ölgemälde, Lithographien, Arbeiten in Tempera und Aquarell, Zeichnungen und Steindrucke. Darunter viele Stadtansichten, Mündener Gebäude, Straßenzüge und Landschaften.

200 Arbeiten sollen katalogisiert werden Nach 33 Jahren, mit vielen Aktivitäten, übergibt die Hesse-Stiftung nun den gesamten Bestand an das „KunstNetz“. Bei der „symbolischen Übergabe“ trafen sich am Freitag Vertreter beider Vereine und die Nichte des Malers, Christa Hesse, im Verwaltungsgebäude Böttcherstraße. Martin Czichelski, Vorsitzender der Hesse-Stiftung, sagte, es sei ein guter Weg, die weit über 200 Arbeiten des Künstlers zur Pflege an das fachlich kompetente KunstNetz zu übergeben. Es sei alles vertraglich zwischen den gut zusammenarbeitenden Vereinen geregelt und er habe die Gewissheit, dass der Nachlass „gut in die Zukunft geführt“ werde. Uwe Hentze, Vorsitzender des KunstNetzes und Vorstand der Alfred-Hesse-Stiftung, entgegnete, „wir fühlen uns ein bisschen geehrt. Eine Gruppe im Netzwerk, bestehend aus Petra Graser, Claudia Schulte, Aneli Fiebach und Hermann Staub, werden das „Erbe sichten“, katalogisieren, wo es notwendig ist, Bilder „nachrestaurieren“ und eine für Herbst 2020 geplante Ausstellung vorbereiten. Dokumente und Briefe verbleiben bei der Hesse-Stiftung.

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