Alles am Amboss gegeben

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Hatten viel Spass beim Fruehlingsfest: (v.li.) „Dorfvoegtin“ Nelli Lamm, Tristan und Sandra Hannich sowie Christian und Pauline Platner.

Hann.Münden. Nicht gerade trocken blieb im Gegensatz zu Samstag der Sonntag. Sehr schade für das Frühlingsfest im mittelalterlichen Dorf Steinrode

Hann.Münden. Nicht gerade trocken blieb im Gegensatz zu Samstag der Sonntag. Sehr schade für das Frühlingsfest im mittelalterlichen Dorf Steinrode. Doch für "Libellula", dem  verantworlichen Förderverein für Umweltbildung und Waldpädagogik an Schulen e.V., sprach, dass trotz Nässe und Kälte viel los war. Vor allem Familien zog es auf den Steinberg, um Eier zu färben, Körbe zu flechten und Schäfchen aus echter Schafswolle zu wickeln. Für Abwechslung sorgte ein Herold, der mit seinen Knappen Ritterkämpfe veranstaltete. Gut zielen musste man beim Bogenschießen, Geschicklichkeit forderte das Stelzenlaufen und Metall konnte man in der Schmiede auf dem Amboss verarbeiten. Wem dabei die Puste ausging, der konnte sich ein Stockbrot backen oder Sauerteigbrot und Flammkuchen aus dem Lehmofen kosten.Die Zeitreise inmitten des Naturparks Münden wurde übrigens auch von Kasselern gern angetreten. So waren Elisa und Jonathan mit ihren Eltern Gina und Tobias Bauer aus Hessen angereist und färbten gemeinsam mit Ulrike Zander-Platner Eier mit Naturfarben. Ganz herzlich bedankte sich "Dorfvögtin" Nelli Lamm bei den "FÖJ"-lerin Nora Leibold und Praktikantin Silke Völke-Schrader für das Organisieren des Frühlingsfestes.

Außerschulischer Lernort

Das Modelldorf Steinrode dient als außerschulischer Lernort. Hier sollen dörfliche Lebensweisen von Bauern und Handwerkern im Mittelalter erlebbar gemacht werden. Inzwischen besteht das Dorf aus sechs Gebäuden, wie Kirche, Schmiede, Schreinerei, Töpferei, Garküche und Vogthaus. Weitere Infos gibt’s im Internet auf www.steinrode.de

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