Band Albatross feiert 45-jähriges Bestehen im Mündener Bahnhof

+
Albatross in der heutigen Besetzung: Heinz-Jörg Richter, Günter Sommer, Thomas Segner, Michael Zeising und Walter Drabek.

Die Mündener Rundschau verlost Karten für den Jubiläums-Gig

Hann. Münden. 45 Jahre Rock. 45 Jahre unvergessliche musikalische wie auch zwischenmenschliche Momente. Dieses Kapitel schlägt am Samstag, 27. Januar, die Band Albatross auf, wenn sie im „Bistro Voie 1“ mit befreundeten Musikern den Mündener Bahnhof ab 20 Uhr (Einlass 19 Uhr) rocken und ihr 45-jähriges Bestehen feiern wird. Mit dabei sein werden 44 Difference, Schlagzeuger Arno Dittrich und Ray Binder & Band.

Frontmann Thomas Segner erinnert sich noch gut an seine ersten Stücke, die er als Zehnjähriger auf der Gitarre übte: „Das waren „Satisfaction“ von den Rolling Stones und „Smoke on the Water“ von Deep Purple – mit dem bekannten Gitarrenriff, das jeder Musiker kennt“, sagt Segner, der später auf der Realschule seine erste Band gründete. „Während der Ausbildung haben wir dann alte Röhren-Radios als Verstärker genutzt, die gar keinen schlechten Sound hatten“, so der Mündener weiter.

Gründung in Immenhausen

Es folgten ein paar Jahre mit der Gruppe „Les Garcons“. 1973 wurde schließlich Albatross geboren. „Das war im nordhessischen Immenhausen, in der Location namens „Grüner Baum“. Es war der Treffpunkt für Musikbegeisterte. Dort spielten Gruppen wie die „Blue Moons“. Die ursprünglichen Bandmitglieder waren Manfred Cepek als Lead-Gitarrist, Uli Becker am Schlagzeug, Günter Sommer am Bass und Frontmann Thomas Segner an der Gitarre. Das Besondere am Gig Ende Januar: „Beim Bühnenjubiläum werden wir mit der damaligen wie auch der heutigen Besetzung auftreten“, erklärt Segner. Dafür habe man schon fleißig geprobt. Etwa ein Jahr Vorlaufzeit seien für die Planungen des Auftritts nötig gewesen. Die Band spielt ausschließlich Coverversionen bekannter Künstler, wie Eric Clapton, den Beatles, Spencer Davis, Jimmy Hendrix, den Rolling Stones und Deep Purple, Creedence Clearwater Revival oder J. J. Cale.

Albatross im Gründungsjahr 1973: Uli Becker, Manfred Cepek, Thomas Segner und Günter Sommer.

Etwa 15 bis 20 Auftritte bestreiten „Albatross“ jährlich. Auch vor internationalem Publikum wird gespielt, wie zum Beispiel in Griechenland. Reich werde man damit allerdings nicht: „Wir investieren viel – am Ende bleibt nicht viel übrig. Aber darum geht es uns auch nicht. Wir haben einfach Spaß an der Musik. Ich freue mich darüber, dass die Jüngeren die Art von Songs auch heute wieder hören und zu schätzen wissen und hoffe, dass wir noch ein paar Jahre Live-Gigs spielen können. Getreu unserem Motto „Immer Gas geben“, so Segner. Doch zunächst steht der Abend im Mündener Bahnhof an. Bis etwa 0.30 Uhr wird es dort Live-Musik geben, aber auch danach ist noch nicht Schluss, teilt der Vollblutmusiker mit: „Wir wollen im Anschluss mit allen gemeinsam feiern.“

Karten zu gewinnen

Die Mündener Rundschau verlost drei Eintrittskarten für den Auftritt von Albatross am 27 Januar. Teilnehmer senden unter dem Betreff „Albatross“ einfach eine e-Mail an verlosung@mb-media.de. Bitte geben Sie Ihren Namen und Ihre Telefonnummer an – die Gewinner werden telefonisch benachrichtigt. Einsendeschluss ist am Montag, 22. Januar.

Karten für das Jubiläums-Konzert halten aber auch die Buchhandlung Winnemuth, Rosenstraße 17, und das Bistro Voie 1 im Bahnhof im Vorverkauf für 10 Euro bereit. Weitere Informationen gibt es auf www.rock-albatross.de

Sie sind dabei

Für den Jubiläums-Gig hat Albatross Beziehungen in die Musikszene spielen lassen und befreundete Musiker gewinnen können.

So eröffnen 44 Difference den Abend, ein Akustik-Duo aus Nordhessen. 44 Difference sind Felix Tille (Gitarre, Gesang) und Heinz Neumann (Percussion, Gesang). Ihre Liebe zur Musik der 1950er, 1960er und 1970er Jahre ist bei ihren Live-Auftritten zu spüren. Kongeniale Verbindung und Spielfreude ist ihnen bei den Interpretationen deutlich anzusehen.

Danach folgen Rock, Blues und Evergreens mit Ray Binder & Band. Das Rock- und Blues-Urgestein Binder liebt das Flair des Handgemachten, das Temperament vom Rock’n´ Roll und die Tiefe des Blues. Inspiriert von den „Golden Sixties“, mit der Vielzahl der Musik-Gruppen dieser bahnbrechenden Epoche der Rock- und Pop-Geschichte, begann auch er seine Karriere. Mit seinem eigenen Titel „Blackbird Face“ landete er einen Hit. Es folgten Auftritte in ganz Deutschland und international bis hin in die USA.

Ein weiteres Highlight bildet der Auftritt von Arno Dittrich von „The Petards“. In den fünf Jahren ihres Bestehens absolvierte er mit dieser Band etwa 1.200 Live- und Fernsehauftritte und veröffentlichte 12 Singles und 10 LPs, von denen sich einige in den Hitparaden platzieren konnten. Musicalauftritte im Theater Bremen und Darmstadt schlossen sich an. Als sich die Petards 1972 zunächst auflösten, schlug er Angebote der Scorpions, von Atlantis und Udo Lindenberg aus und ging zum Showorchester Günther Jascon, mit dem er Stars wie Howard Carpendale, Irene Sheer oder Mary Roos begleitete. Seit 1980 ist Arno Dittrich in Kassel sesshaft und bereist von dort aus die gesamte Nation mit Auftritten mit den verschiedensten Bands oder als Solokünstler. Albatross spielen zunächst in ihrer ursprünglichen Besetzung auf und danach in ihrer heutigen mit Sänger und Gitarrist Thomas Segner, Lead-Gitarrist Michael Zeising, Schlagzeuger Heinz-Jörg Richter, Bassist Günter Sommer und Walter Drabek am Keyboard. Fans dürfen sich auf erlesene Rock-Cover-Stücke freuen.

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Umweltsauerei bei Bühren

Unbekannte entsorgen Kanister und Altölfässer im Wald - Erdboden und Pflanzen verunreinigt
Umweltsauerei bei Bühren

Vorstand des Fußballfördervereins Hemeln neu aufgestellt

Thomas Baake übernimmt den Vorsitz
Vorstand des Fußballfördervereins Hemeln neu aufgestellt

Frist verlängert: Schnell für den Kulturpreis bewerben

Bewerbungen sind noch bis Ende Juli möglich
Frist verlängert: Schnell für den Kulturpreis bewerben

Überraschungen entlang der Weser

Einheimische können die Region neu entdecken - mit einem Buch
Überraschungen entlang der Weser

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.