Banken-Fusion erneut ein Thema

Sparkassen Münden und Göttingen in Gesprächen

Hann. Münden/Göttingen. Die möglichen Vorteile und Chancen eines Zusammenschlusses der Sparkassen in Göttingen und Hann. Münden sollen näher analysiert werden. Zu diesem Ergebnis sind die Verwaltungsräte der beiden Sparkassen gekommen. „Die Banken- und Sparkassenlandschaft in Deutschland steht unter Veränderungsdruck. Digitalisierung, aufsichtsrechtliche Anforderungen und anhaltende Niedrigzinsen zwingen Institute, über Anpassungen ihrer Geschäftsmodelle nachzudenken. Dies trifft kleine Sparkassen besonders und erschwert deren Geschäftsmodell. Um im Wettbewerb zu bestehen und diesen aktiv gestalten zu können, ist eine ausreichende Betriebsgröße von entscheidender Bedeutung“, teilt Daniel Ernst von der Sparkasse Göttingen mit.

Mit einer Fusion und der Kombination der jeweiligen Stärken werde ein weiteres Wachstum im dann vereinten Geschäftsgebiet der beiden Sparkassen unterstützt. Das trage zur Stärkung der regionalen Wirtschaftskraft bei und sichere die Versorgung der Kunden mit finanzwirtschaftlichen Dienstleistungen. Im Rahmen einer möglichen Fusion solle es keine betriebsbedingten Kündigungen geben, vielmehr sei eine wesentliche Verstärkung der Vertriebsaktivitäten durch das vorhandene Personal vorgesehen.

„Die Analyse fügt sich ein in die Überlegungen und Initiativen zur Weiterentwicklung der Sparkassenlandschaft im Landkreis Göttingen. Diese Expertise kann genutzt werden, um sie für die spezifischen Anforderungen für Göttingen und Hann. Münden zu konkretisieren und zugleich die regionale Perspektive im Blick zu haben“, so Ernst weiter. Die Beschlüsse seien in den kommenden Monaten zu fassen. Ziel sei es, über eine Fusion – rückwirkend zum 1. Januar 2020 – im ersten Halbjahr 2020 zu entscheiden.

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