„Beats for Hospiz” im Mehrgenerationenhaus Hann. Münden

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(V.li.) Britta Barth, Frank Stryga (Vorsitzender des Stadtjugendringes), Jutta Nickel (Fundraising Hospiz Hann. Münden), Elke Steden (Projektkoordinatorin Stadtjungendring), Robin Barth und Martina Görtler (Geschäftsführerin Stadtjugendring).

Eine lange Party gab es kürzlich im Mehrgenerationenhaus Hann. Münden. Bei „Beats for Hospiz" wurden Spenden für das Hospiz am Vogelsang gesammelt.

Hann. Münden - Party bis in die frühen Morgenstunden gab es am Freitag im großen Saal des Mehrgenerationenhauses. „Beats for Hospiz“, war eine Neuauflage des „Hangover“ mit mehreren „Top DJs“, Henny Alvero mit groovingem sound, House KaspeR, der für mega super Stimmung sorgte, Blondee & Roberto Mozza mit fetziger Musik. Der große Saal war „richtig voll“. In der Cafeteria präsentierten die rund 30-jährigen Daniel Romberg und Alexander Flore von der Band „Lied.Gut“ life verschiedene Hits, unter anderem von Max Giesinger und den Beatles. Ihre Covermusik ist akustisch gehalten und „durch den lustigen Fleischwolf gedreht.“

Die Getränkebewirtung übernahm Britta Barth vom Tscha Tscha, der „etwas anderen Kneipe“. Sohn Robin Barth hatte die Idee, etwas für junge Leute und gleichzeitig Gutes zu tun. Der 21-Jährige sagt, „Sterben geht uns alle an, die Realisation (der Veranstaltung) wird von der ganzen Familie und von Freunden mitgetragen.“ Der ideale Ort für ein solches Event in Münden ist das Geschwister-Scholl-Haus. Die Verantwortlichen des Stadtjugendringes unterstützten gern die Veranstaltung. Das Hospiz am Vogelsang gibt es seit 2012. Unheilbar Kranke werden von zwei Haupt- und zwei Ehrenamtlichen gepflegt und umsorgt. „Sie kümmern sich rührend und intensiv um die Menschen“, erzählt Jutta Nickel, die auch das Fundraising übernommen hat.

Ziel ist eine optimale Schmerzlinderung, jedoch „ohne Apparate und ohne lebensverlängernde Maßnahmen.“ Die Betreuung erfolgt durch den Hausarzt. Im Hospiz ist Platz für acht Gäste. Die Zimmer und Aufenthaltsräume bieten eine wohnliche Atmosphäre. Es gibt einen Garten zur Ruhe und Entspannung und einen Raum der Stille zum Kraft schöpfen. „Wir begleiten Lebende mit Würde und Respekt“, sagt Nickel. 95 Prozent der Kosten trägt die Kranken- und Pflegekasse. Jedes Hospiz ist gesetzlich verpflichtet fünf Prozent aus eigenen Mitteln aufzubringen. Das seien jährlich mindestens 100.000 Euro. Ein Teil wird durch Mitgliederbeiträge gedeckt, der Rest durch Spenden.

Eine Möglichkeit, das Hospiz zu unterstützen, ist der Erwerb des Kunstkalenders 2019 für nur 12 Euro. Er ist in Geschäften, Buchhandlungen, Apotheken und Arztpraxen erhältlich. Oder direkt spenden auf das Konto Hospiz Hann. Münden, IBAN: DE37 2605 1450 0165 0233 83, BIC: NOLADE21HMU.

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