Beim Barte des Bürgermeisters

Volles Haus beim Neujahrsempfang in Hessisch LichtenauVon HELGA WERNHARDT Hessisch Lichtenau. Die Jugendlichen, die wir betreuen und auch mit H

Volles Haus beim Neujahrsempfang in Hessisch Lichtenau

Von HELGA WERNHARDT Hessisch Lichtenau. Die Jugendlichen, die wir betreuen und auch mit Hilfe von rtlichen Betrieben eine Ausbildung machen knnen, eignen sich ganz gewiss nicht als Wahlkampfthema, griff Direktor Pfarrer Frank Illgen die aktuelle Diskussion um Jugendkriminalitt auf. Dies war einer von vielen Punkten, die auf dem Neujahrsempfang zur Sprache kamen. Zu dieser Veranstaltung hatte die Stadt gemeinsam mit Lichtenau e.V. - Orthopdische Klinik und Reha-Zentrum - eingeladen. Fr farbenprchtigen Schwung auf der Bhne sorgte die Trachtengruppe der Naturfreunde Frstenhagen. Die Tnzerinnen und Tnzer lassen so die eigens zum Hessentag entworfene Tracht weiterleben und sind somit auch zu Botschaftern Hessisch Lichtenaus geworden. Der Neujahrsempfang war sehr gut besucht, das Brgerhaus war voll. Die zahlreichen Brgerinnen und Brger, Vertreter aus Vereinen, Wirtschaft, Politik und Kirche nutzten wie jedes Jahr die Gelegenheit zum Small- und Polit-Talk zusammenzukommen und gemeinsam zu feiern. Fr viel Gesprchsstoff und Spekulationen sorgte auf jeden Fall der neue Bart des Brgermeisters. Jrgen Herwig hatte in seiner Rede angedeutet, dass er beim bevorstehende Karneval einen Promi darstellen wolle. Beim Barte des Brgermeisters man darf also gespannt sein...Auch ein anderes Thema hatte schon soon Bart: Die A 44. Herwig machte ffentlich seinem rger Luft, dass es trotz verbindlicher Zusage der Landesregierung auch im neuen Bauabschnitt Kchen nicht vorangehe. Er stehe weiter zu seiner Aussage, politisch Amok zu laufen selbstverstndlich nicht im wrtlichen Sinne.

Die wirtschaftliche Entwicklung Hessisch Lichtenaus wertete Herwig positiv. In den vergangenen Jahren seien in Lichtenauer expandierenden Betrieben rund 200 neue Arbeitspltze geschaffen worden, die Arbeitslosigkeit sei nachweisbar gesenkt worden. Diese Tendenz werde sich voraussichtlich auch 2008 fortsetzen. Die Investitionen in die Infrastruktur htten sich somit fr die gesamte Region gelohnt. Zu der Lebensqualitt in der Lossestadt trge insbesondere das ehrenamtliche Engagement vieler Brger bei, so Herwig. Er lobte besonders die Aktivitten vieler junger Menschen, den Kirmesburschen oder der Aktion Jugend. Sein Besonderer Dank ging auch an die Feuerwehren sowie die Organisatoren der 800-Jahr-Feier des Klosters Reichenbach.

Herwig betonte, dass die Stadt Heli mit Lichtenau e.V. einen starken Partner, nmlich den grten Arbeitgeber des Werra-Meiner-Kreises, an ihrer Seite habe.

Direktor Frank Illgen berichtete anschlieend ber die neuesten Entwicklungen der Einrichtung, dem Bau eines rztehauses, eines externen barrierefreien Appartementhauses mit Betreuungsangebot sowie einem mit Biogas betriebenen Blockheizkraftwerk. Zum Schluss wies er auf die laufende Ausstellung 800 Jahre Elisabeth von Thringen in der Orthopdischen Klinik hin. Auerdem werde man sich auf das im Jahr 2009 stattfindende 60-jhrige Bestehen von Lichtenau e.V. vorbereiten.

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