Beistand auf dem letzten Weg

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Erfahrungsaustausch beim 4. Palliativsymposium im NZN Hann. Münden. Die Palliativversorgung der Region im Blick hatten die Referenten und zahlreichen

Erfahrungsaustausch beim 4. Palliativsymposium im NZN

Hann. Münden. Die Palliativversorgung der Region im Blick hatten die Referenten und zahlreichen Gäste des 4. Palliativsymposiums, das vergangenen Mittwoch im Nephrologischen Zentrum Niedersachsen (NZN) in Hann. Münden stattfand.Die Lebensqualität schwerkranker Patienten mit unheilbaren Erkrankungen soll durch die vielschichtige Palliativversorgung verbessert werden. Auch der Ausbau der Vernetzung der Experten, Einrichtungen und Institutionen ist ein Ziel.Prof. Dr. Dr. Volker Kliem, Leitender Arzt des NZN, und Dr. Jürgen Gephart, Oberarzt für Innere Medizin/Palliativmedizin, hatten somit am Mittwoch zum jährlichen Erfahrungsaustausch nach Hann. Münden eingeladen – in Kooperation mit dem Palliativzentrum Göttingen. Durch das Symposium führten der Superintendent des Kirchenkreises Münden Thomas Henning und 2. Vorsitzender der Bürgerstiftung Stationäres Hospiz Hann. Münden sowie Prof. Dr. Friedemann Nauck, Direktor der Abteilung Palliativmedizin der Universitätsmedizin Göttingen (UMG).Die Ärzte und Pflegekräfte  in Hann. Münden und Göttingen  engagieren sich seit langem in der ambulanten und stationären Versorgung  schwer- und unheilbar erkrankter Menschen. Und auch Seelsorger, Hospizmitarbeiter und Ehrenamtliche begleiten sie in ihrer letzten Lebensphase.

Beim Symposium wurde über aktuelle Entwicklungen im Palliativbereich informiert. Den Einstieg übernahmen Dr. Jürgen Gephart zusammen mit Stefan Kletetzka, Fachkraft Palliativmedizin/Palliativ Care des NZN mit dem Thema "Beistand und Hilflosigkeit", bei dem sie über Erlebtes sprachen.Darauf berichtete Dr. Bernd Alt-Epping, Facharzt für Innere Medizin/Hämatologie-Onkologie und Oberarzt der Abteilung Palliativmedizin der UMG über seine Erfahrungen mit SAPV (spezialisierte ambulante Palliativversorgung) in Südniedersachsen,  durch die Patienten ein Sterben in häuslichen Bereich ermöglicht werden soll.Die katholische Seelsorgerin Annette Stechmann von der UMG referierte zum Thema "LebensKunstSterben" und gab Informationen zu einem Projekt,  mit dem Kinder und Erwachsene an des Thema Sterben und Tod herangeführt werden sollen. "Die Zukunft muss sein, das sich jeder von uns mit der Thematik auseinandersetzt", sagte auch Prof. Dr. Nauck.

Schließlich sprach  Krankenpfleger Ulf Bodenhagen, der zukünftige Leiter des Hospizes in Hann. Münden über "Verabschiedungskultur im Hospiz".Nach der Diskussion der Symposiumsteilnehmer zog Prof. Dr. Dr. Volker Kliem Resümee: "Wir haben gehört, das in dem Netzwerk alles möglich ist für die Patienten. Ich wünschte mir, dass das auch die Kostenträger, wie die Krankenkassen, mehr honorieren.   Wir können eine multiprofessionelle Versorgung bieten, indem wir nur die Schnittstellen untereinander koordinieren."

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