Blitzermarathon: B80 Brennpunkt

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Der Polizei gingen bei den länderübergreifenden Geschwindigkeitsmessungen etliche Raser ins Netz.

Hann. Münden. Knapp 300 Geschwindigkeitsverstöße an nur einem Tag.

Hann. Münden. Erneut hat die Polizei bei einem regionalen "Blitzmarathon" am vergangenen Dienstag insgesamt 293 Geschwindigkeitsverstöße registriert. Der Großteil der Überschreitungen wurde auf der Bundesstraße 80 festgestellt. Hier wurde in Höhe Hedemünden-West, Höhe "Letzter Heller" und bei Hilwartshausen gemessen. Zwei weitere Messstellen befanden sich an der B 3 im Schedetal sowie eine auf der Kreisstraße 205 zwischen Meensen und Jühnde.

Von den 293 Verstößen lagen 60 im Bußgeldbereich, es kommen also noch Punkte in Flensburg dazu. Darüber hinaus wurde ein Fahrer mit einem Fahrverbot belegt, da er auf der B 80 in einer 70-er-Zone statt der erlaubten 70 km/h mit 116 km/h (46 km/h zu schnell) unterwegs war. Ferner erwischten die Beamten auch 15 Fahrzeugführer, die während der Fahrt nicht angeschnallt waren.

Fest steht: Nicht angepasste bzw. überhöhte Geschwindigkeit ist eine der Hauptunfallursachen und führte in der Vergangenheit regelmäßig zu einer deutlichen Verstärkung der Unfallfolgen. Als Reaktion auf die aktuelle Entwicklung des Verkehrsunfallgeschehens hatte der Leiter Einsatz der Polizeiinspektion Göttingen Polizeidirektor Gerd Hujahn deshalb Mitte Juli eine Intensivierung der polizeilichen Geschwindigkeitsüberwachung angekündigt.

Den Auftakt der Initiative gegen schwere Unfälle mit Verletzten oder gar Toten bildete der "Eichsfeld-Blitzmarathon" im östlichen Landkreis, der bereits am 23. Juli stattfand. In diesem Gebiet ereigneten sich im Juni und Juli 2014 drei tödliche Verkehrsunfälle, die nach polizeilicher Bewertung zumindest in zwei Fällen auf überhöhte bzw. nicht angepasste Geschwindigkeit zurückzuführen sind.

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