Blitzermarathon: Gros der Verstöße auf A7

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Blaulicht-Fotolia

Göttingen. Knapp 200 Fahrzeuge waren zu schnell unterwegs - 16 Fahrzeugführer müssen ihren Führerschein abgeben.

Göttingen. Nach 24 Stunden ist gestern Morgen ein länderübergreifender Blitzmarathon zu Ende gegangen. Mit der Aktion sollten landesweit Autofahrer sensibilisiert werden, dass zu hohes Tempo in Bezug auf die Unfallzahlen mit Verletzten und Toten die größte Gefahr auf den Straßen in Deutschland darstellt. Die Aktion und die Messstellen wurden zuvor in den Medien angekündigt.

Im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Göttingen (Stadt und Landkreis) haben Mitarbeiter der Kommunen in Zusammenarbeit mit Polizeibeamten an insgesamt acht Messstellen einen Durchlauf von zirka 12.000 Fahrzeugen verzeichnet.

Dabei sind 196 Fahrzeuge mit überhöhter Geschwindigkeit gemessen worden. 86 von ihnen waren mit einer Überschreitung bis 20 km/h gemessen worden und mussten Verwarngelder zwischen 10 und 35 Euro zahlen.  110 Fahrzeugführer waren allerdings mit mehr als 20 km/h Überschreitung unterwegs und müssen nun mit teils erheblichen Bußgeldern und Punkten in Flensburg rechnen, 16 von ihnen müssen darüber hinaus ihren Führerschein zwischen einem und drei Monaten abgeben, weil sie mit mehr als 40 km/h Überschreitung gemessen wurden.

Das Gros der Verstöße wurde auf der A 7 festgestellt. So wurden sämtliche Überschreitungen, die sich im Bußgeld- und Fahrverbotsbereich bewegen, auf der Autobahn registriert. Hier wurde auch der Spitzenreiter, ein PKW mit Tempo 164 in einem Abschnitt mit zugelassenem Tempo von 100 km/h erwischt.

Am Rande der Kontrollen erwischten Duderstädter Beamte einen 19-jährigen Autofahrer, der unter Drogeneinfluss am Steuer seines PKW saß. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt untersagt. Ebenfalls erwischten die Beamten in Duderstadt einen 55-Jährigen Autofahrer am Steuer seines PKW, obwohl er seinen Führerschein im Vormonat wegen Trunkenheit am Steuer abgeben musste. Auch er durfte nicht mehr weiter fahren und muss nun mit einem zusätzlichen Strafverfahren rechnen.

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