Brand in Gewölbekeller - Polizei sucht Zeugen

Brandschtzer bekamen ungewollten musikalischen BeistandWitzenhausen. Wie sich herausstellte, waren in dem fr die Mietparteie

Brandschtzer bekamen ungewollten musikalischen Beistand

Witzenhausen. Wie sich herausstellte, waren in dem fr die Mietparteien frei zugnglichen Keller, die dort abgestellten Gegenstnde berwiegend Germpel in Brand geraten. Durch die erhebliche Rauchentwicklung wurde eine Person vorsorglich evakuiert, der Keller konnte durch die Feuerwehren aus Witzenhausen und Hundelshausen nur mit Atemschutz betreten werden, um das Feuer mittels Schaumteppich zu lschen.

Zustzlich musste noch eine Mietwohnung, die sich direkt ber den Brandort befindet, gewaltsam geffnet werden, um die Kellerdecke mit der Wrmebildkamera abzutasten. Der Sachschaden betrgt rund 3.000 Euro.Unmittelbar vor dem Brand wurde eine Person in blauer Jeans gesehen, die sich im Hinterhof unterhalb der Garagen, in Hhe des spteren Brandherdes, aufhielt.Aus dieser Richtung konnten auch "Zischgerusche", hnlich eines Silvesterheulers wahrgenommen werden. Kurz darauf wurde die starke Rauchentwicklung aus dem Keller festgestellt. Eine nhere Personenbeschreibung war nicht mglich. Die Kripo Eschwege bittet daher um weitere sachdienliche Hinweise unter Telefon 05651-9250.

Kopfschttelnde Helfer

Manchmal arbeitet es sich mit Musik leichter. Manchmal ist ein musikalischer Beistand aber auch einfach nur unangebracht. So geschehen beim Einsatz in der Mhlstrae. Zuerst wurde den Helferinnen und Helfern vor Ort die Arbeit nicht gerade erleichtert: Ein Bewohner des betroffenen Mehrfamilienhauses weigerte sich aus fadenscheinigen Grnden, den Aufforderungen der Polizeibeamten Folge zu leisten und das Haus zu verlassen. Er blieb in seiner Wohnung. Als der Brand gelscht war und die Aufrumarbeiten einsetzten, bekamen Beamte und Brandschtzer dann noch musikalische Untersttzung, die in Form von Rockmusik lautstark aus dem Obergeschoss des Mehrfamilienhauses drang. Der in seiner Wohnung verbliebene Bewohner des Hauses hatte offensichtlich Lust dazu, mit Hilfe seiner Stereo-Anlage den unaufgeforderten Alleinunterhalter zu spielen.Dem setzten die kopfschttelnden Helfer allerdings ein jhes Ende, als sie kurzerhand den Strom des Mietshauses abschalteten. Und siehe da: Der Freiluft-Muffel bemhte sich endlich aus den eigenen vier Wnden, um nach dem rechten zu sehen. Manchmal bedarf es eben auergewhnlicher Manahmen, um auergewhnliche Menschen zur Vernunft zu bringen. (mts)

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