Brennholzverkauf beim Forstamt Reinhardshagen

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Brennholzaufarbeitung kann auch Teamarbeit sein. Auf unserem Bild haben sich Mitstreiter zu einer Gemeinschaft zusammen gefunden, die mit vorgeschriebener Schutzausrüstung bei der Aufarbeitung von gerücktem Buchenholz zu sehen sind.

Bestellungen werden bis Ende November entgegengenommen

Reinhardshagen.  Das Forstamt Reinhardshagen bietet den Bürgern der Reinhardswald-Anliegergemeinden wie in den Vorjahren teilaufgearbeitetes und an feste Forstwege gerücktes Laubholz in 3 bis 6 Meter langen Stämmen zu Heizzwecken an. Es handelt sich hierbei um Hartlaubholz der Baumarten Buche, Eiche, Esche und Ahorn. Das Kleinschneiden, Spalten und den Transport muss der Käufer anschließend selber erledigen. Die Mindestabnahmemenge beträgt fünf Festmeter, was ca. acht Raummetern entspricht.

„Die Preise bleiben gegenüber dem Vorjahr stabil“, so Dr. Stefan Reccius, stellv. Leiter des Forstamtes Reinhardshagen. Der Preis für an den Weg gerücktes Holz liegt bei 59 Euro je Festmeter. Bei Abnahme von mindestens 15 Festmeter greift zudem ein Mengenrabatt. Der Preis reduziert sich dann auf 57 Euro je Festmeter. „Kunden, denen diese Menge zu viel ist“, so Dr. Reccius weiter, „empfehle ich, sich mit anderen Brennholzinteressenten zusammen zu tun und eine gemeinsame Bestellung abzugeben“. Neben der Bereitstellung von teilaufgearbeitetem und gerücktem Holz ist weiterhin die Selbstwerbung von Schlagabraum abseits befestigter Wege in der Fläche möglich. Der Brutto-Preis je Raummeter Hartlaubholz beträgt 25 Euro. Liegt der Schlagabraum bereits am Weg bzw. wurde er im Einzelfall an den Weg vorgeliefert, dann fallen 32 Euro je Raummeter an. Brennholzbestellungen werden beim Forstamt nur noch schriftlich bis zum 30. November entgegengenommen. Später eingehende Bestellungen können nicht mehr berücksichtigt werden. Das Bestellformular ist auf der Homepage des Forstamtes unter www.HessenForst.de „Forstamt Reinhardshagen“ abrufbar. Jeder, der mit der Motorsäge im Wald Brennholz aufarbeiten möchte, muss die erfolgreiche Teilnahme an einem Motorsägenlehrgang nachweisen. Zur Schulung seiner Kunden bietet das Forstamt kostenpflichtige Lehrgänge an, in denen insbesondere die Technik der sicheren Holzaufarbeitung in Theorie und Praxis vermittelt wird.

Brennholzkunden sind verpflichtet, beim Einsatz der Motorsäge Schutzkleidung gemäß der Unfallverhütungsvorschrift zu tragen.

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