Bürger sollen LEDs nicht zahlen

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Machten sich vor Ort ein Bild: (v.li.) Bernd Neander, Bürgermeisterkandidat Jörg Wieland und Günter Fraatz von der SPD-Fraktion.

Hann. Münden. Bürgermeisterkandidat Jörg Wieland zur Ausleuchtung der Mündener Straßen.

Hann. Münden. "Für eine schlechtere Ausleuchtung und Qualität darf man die Bürger nicht zur Kasse bitten," fordert SPD-Bürgermeisterkandidat Jörg Wieland. Er teilt damit die Auffassung der Fraktion seiner Partei im Rat der Stadt Hann.Münden. Wieland betont, dass das Umrüsten der Straßenlaternen auf LED-Technik stelle keine wesentliche Verbesserung oder gar Modernisierung dar, sondern es handele sich lediglich um einen Austausch des Beleuchtungsmittels und müsse somit als nicht abrechnungspflichtig bewertet werden. Bei vielen Straßenlampen sei der Unterschied zwischen den herkömmlichen Gasentladungsbirnen und den neuen Leuchtdioden nicht zu bemerken, und gerade bei niedrigeren Masten wie beispielsweise in Wohngebieten entstünden gar scharf abgegrenzte, dunkle Bereiche.Zusammen mit den Ratsherren Bernd Neander und Günter Fraatz machte sich Wieland vor Ort ein Bild von der Ausleuchtung moderner LED-Laternen. Der SPD-Politiker erwähnte auch den Verwaltungsaufwand, den eine vollständige Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf Leuchtdioden mit sich bringt. Jörg Wieland wies darauf hin, dass die Bürger diese Maßnahme nicht nachvollziehen können: "Da wird die Sauce teurer als das Fleisch”, argumentierte der Bürgermeisterkandidat. Der Rat der Stadt Hann.Münden hatte beschlossen, aus Kostengründen und zum Abgreifen von Fördermitteln die Umrüstung der städtischen Straßenbeleuchtung in einer Aktion zu bündeln.

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