Mündener Bürgergenossenschaft arbeitet am zweiten Projekt

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Kerstin Dunkel, Mitglied der Bürgergenossenschaft Mündener Altstadt, arbeitet jeden Tag in der Radbrunnenstraße. Tätig ist Dunkel im Hemelner Unternehmen „Hygge, das sich unter anderem Wohnaccessoires im skandinavischen Design verschrieben hat. Während der Öffnungszeiten werden hier Kaffee und Kuchen verkauft – der Erlös kommt jährlich wechselnden Zwecken zugute. Im vergangenen Jahr wurde die Genossenschaft berücksichtigt.

Tag der offenen Tür am kommenden Samstag in der Radbrunnenstraße

Hann. Münden. Dunkelbraun sind schon einige Wände im Innern der Radbrunnenstraße 16. „Es ist Lehmfeinputz, der als Finish aufgetragen wurde. Jetzt kommt nur noch die Farbe drauf, dann sind die Wände fertig“, sagt Bernd Demandt. Der Kopf der Bürgergenossenschaft Mündener Altstadt arbeitet noch bis Ende der Woche täglich während einer zweiwöchigen „Bauwochen“-Phase intensiv mit einem Dutzend Mitgliedern an der zweiten Immobilie. „Wir wollen zeigen, wie weit wir in der Radbrunnenstraße 16 sind und werden am Samstag, 19. Januar von 11 bis 17 Uhr zu einem Tag der offenen Tür einladen.“

Im Innern des Gebäudes herrscht geschäftiges Treiben. Die Wände werden fertig verputzt, Elektriker setzen Steckdosen und Heizkörper werden herangeschafft. „Wenn alles klappt, haben wir beim Tag der offenen Tür die Bude warm“, hofft Demandt, der damit rechnet, dass die neuen Mieter Ende April/Anfang Mai einziehen können. Doch bis dahin muss noch viel gemacht werden in dem kleinen aber feinen Fachwerkhaus.

Drittes Projekt steht bevor

Fertig vorbereitet für die Wandfarbe: Ein Raum mit geglättetem Lehmfeinputz.

Das weiß auch Demandt, aber ein Ende ist in Sicht – je nachdem wie man es sehen möchte, denn das nächste Projekt wartet schon in der Siebenturmstraße. Noch 2019 könnte mit den Sanierungsarbeiten hier begonnen werden. Und dafür braucht die Genossenschaft wieder jeden Cent: „Deshalb sind wir sehr dankbar darüber, dass der Förderverein Mündener Altstadt zum Tag der offenen Tür Kaffee und Kuchen verkauft. Gegen eine Spende von einem Euro kann man sich die Baufortschritte in der Radbrunnenstraße anschauen.“ Man wolle zeigen, dass man nicht nur Geld sammeln, sondern auch etwas fertig kriegen könne“, so Demandt. Was das Grotefend-Haus in der Ziegelstraße 39 angeht, das vierte Projekt, mit dem die Genossenschaft liebäugelt, so habe sich die Eigentümerin aus Übersee inzwischen bei der Stadt gemeldet. Die Bürgergenossenschaft wolle ein Angebot abgeben. Dann werde man weitersehn, so Demandt.

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