Burhennes letzter Neujahrsempfang

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(V.li.) Hann. Mündens Bürgermeister Klaus Burhenne verabschiedete den Städtischen Bauoberrat und Leiter des Bereiches Stadtentwicklung, Norbert Elbrecht, in den Ruhestand. Ehefrau Inge Elbrecht erhielt als Dank für die vielen Entbehrungen einen Blumenstrauß. Ganz rechts ist Elbrechts Nachfolgerin Nicole Prediger zu sehen.

Hann. Münden. Bürgermeister begrüßte über 300 Gäste im Rathaus - Rekord!

Hann. Münden. Da staunte Klaus Burhenne nicht schlecht: Über 300 Gäste waren am Freitag zum letzten Neujahrsempfang des Mündener Bürgermeisters gekommen.  Darunter befanden sich unter anderem Polizeipräsident Robert Kruse, der stellvertretende Landrat Reinhard Dierkes, die beiden stellvertretenden Bürgermeister Günter Fraatz und Dieter Pielok, die beiden Bürgermeisterkandidaten Harald Wegener (BürgerForum/CDU) und Jörg Wieland (SPD), Reinhardshagens Bürgermeister Fred Dettmar, Stadtbrandmeister Dieter Röthig, Manfred Weber, Leiter des Mündener Polizeikommissariats sowie viele Vertreter aus der heimischen Wirtschaft, der Kirchen, Schulen, Ärzteschaft, Vereinen, Verbänden, Sanitätsdiensten und Hilfsorganisationen. Letztere seien gerade beim Hochwasser und Hangrutsch an der B 80 gefordert gewesen, dem Vollbrand im Penny-Markt und weiteren zahlreichen Einsätzen auf Kreisstraßen und Autobahn.Als großen persönlichen Erfolg wertete Burhenne zahlreiche Maßnahmen im Zuge der Energiewende, die Bereitstellung schnellerer VDSL-Anschlüsse durch die Telekom und die vollständige Vermarktung des Gewerbegebietes in Hedemünden, verbunden mit der Ansiedlung neuer Unternehmen. Der Firma EWAB seien hier die Wessels & Müller AG und das Logistik-Unternehmen Lenkering gefolgt. Trotz schlechter Finanzlage habe die Stadt viel bewegen können. Als Beispiel nannte der Bürgermeister Baumaßnahmen im Dielengraben, Marktstraße, die Erweiterung der Firma Pufas und WMU. 2014 würden der Neubau der Löwenbrücke, eine Verbesserung des Brandschutzes im Rathaus und eventuell die Teilsanierung des Rathausdaches auf dem Plan stehen. Für das Förderprogramm "Stadtumbau West", ohne das wichtige Maßnahmen im Bereich Schlagden, Packhof, Dielengraben, Schloßplatz und unteren Lange Straße nicht hätten angepackt werden können, zeigte sich Burhenne sehr dankbar. Kritik übte er an den "Schlechtrednern" der Stadt: "Da meine ich nicht die, die konstruktive Kritik üben, sondern alle die, welche grundsätzlich alles schlecht reden. Ich bitte sie nach Auflistung dieser vielen positiven Dinge Gedanken zum eigenen bisherigen Umgang zu machen."Den engagierten Ehrenamtlichen der Dreiflüssestadt dankte Burhenne besonders: "Das vergangene Jahr hat uns gezeigt, wie wichtig und wertvoll es ist, wenn sich viele daran beteiligen, unsere Stadt für die Bewohnerinnen und Bewohner attraktiv zu machen. Daraus resultierten auch viele Feierlichkeiten: 750 Jahre Lippoldshausen, 150 Jahre DRK, 75 Jahre Feuerwehr Volkmarshausen, 60 Jahre THW, 60 Jahre Landfrauenverein Werratal und 25 Jahre Partnerschaft mit Holon. Weitere Highlights seien das DenkmalKunst-Festival, der 350. Geburtstag des Doktor Eisenbartes und die damit verbundene Schenkung der Figuren durch das Ehepaar Stemmer.Am Ende seiner Rede verabschiedete Burhenne vier langjährige Mitarbeiter. Mit Heike Möller, Anke Wilhelm und Susanne Hoffmann verlassen gleich drei Damen die Stadtverwaltung. In den Ruhestand verabschiedet wurde nach 16 Jahren Dienstzeit in Hann. Münden Norbert Elbrecht, Städtischer Bauoberrat und Leiter des Bereiches Stadtentwicklung. "Bereits im Oktober 2006 feierte Herr Elbrecht sein 40-jähriges Dienstjubiläum bei uns. Jetzt ist es Zeit, eine fast lebenslange Tätigkeit für die umfangreichen Betätigungsfelder im Bereich Planen und Bauen zu beenden", so Burhenne.

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