Das Dach ist drauf - Jetzt konnte Richtfest am Mündener Hospiz gefeiert werden

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Hann. Münden. "Der Rundbau des Hospizes – ein Symbol für Unendlichkeit – verkörpert und umhüllt unser Anliegen und Tun, das wir hier zuk

Hann. Münden. "Der Rundbau des Hospizes – ein Symbol für Unendlichkeit – verkörpert und umhüllt unser Anliegen und Tun, das wir hier zukünftig unheilbar kranken Menschen zukommen lassen werden",  so begrüßte Ulf Bodenhagen, der künftige Leiter des "Stationären Hospizes Hann. Münden", die zahlreichen Gäste. Sie waren auf Einladung der AWO Gesundheitsdienste gGmbH zum Richtfest am Mittwoch in den Park des NZN gekommen.In den Räumen der Einrichtung soll für alle Bedürfnisse der künftigen Gäste gesorgt sein: "Entlastung, Linderung von Beschwerden, Zufriedenheit, Geborgenheit, Begegnung, Trauer, Sicherheit, Wärme, Leben und Lachen, Hoffnungen und Erinnerungen. Dabei ist mir bewusst, dass dies alles nur mit einem tragenden Netzwerk funktioniert, das gemeinsam zu knüpfen ist, damit es trägt", ergänzte Bodenhagen.Diese Fäden seien vorhanden mit den ehren- und hauptamtlich Engagierten, niedergelassenen Ärzten, die Menschen der Bürgerstiftung "Stationäres Hospiz Hann. Münden e.V.", Seelsorgende und jedem Einzelnen. Für diese Bereitschaft und Entschlossenheit dankte Bodenhagen. Dank aller galt beim Richtfest auch den tätigen Handwerkern am Rundbau, der für acht Betten ausgelegt ist.Rund eine Million Euro investiert die AWO GSD gGmbH als Träger in den Hospizbau, dessen Bauherr und Betreiber die AWO GSD Betreuung gGmbH ist.Wenn das Hospiz Anfang  nächsten Jahres eröffnet wird, wird damit die Versorgungslücke in der Region geschlossen.Die Hospizbetreiber sind laut Gesetz verpflichtet, zehn Prozent der Kosten über Spenden zu akquirieren. Geholfen haben dabei unter anderem die Bürgerstiftung sowie die Spendensammlung der Patientin Nina Frey, die mit einigen Stücken auf der Querflöte das Richtfest eröffnete."Wir wollen Maßnahmen finanziell durch Spenden begleiten, die das Dasein und die Zeit in einem Hospiz noch angenehmer für Gäste und Angehörige machen und Kosten durch Spendenwerbung übernehmen, die von der Kranken- und Pflegekasse nicht getragen werden", sagte Prof. Quellhorst, Vorsitzender der "Bürgerstiftung Stationäres Hospiz Hann. Münden".   Seit 2007 hat sich die Stiftung für die Idee eines Hopizes eingesetzt und um Unterstützung  in der Bevölkerung geworben.Und auch am Mittwoch gab es engagierte Hospiz-Unterstützer, denn ein ganz besonderer Stein, unterzeichnet von der niedersächsischen Gesundheitsministerin Aygül Özkan bei ihrem Besuch  vor Kurzem im NZN, wurde zu Gunsten des Hospizes versteigert.  Die 75-jährige Angela Bergmann aus Gimte sicherte sich mit einem Gebot von 500 Euro den Zuschlag: "Ich wollte diesen Stein unbedingt haben und freue mich damit das Hospiz unterstützen zu können."Auch Heinz Ganz, Landesvorsitzender des Kyffhäuser-Landesverbands Südhannover-Braunschweig, überreichte eine 300-Euro-Spende von der Landesverbandstagung in Hann. Münden. Und die Spendenbox füllte sich auch durch andere Gäste.Schließlich dankte der Aufsichtsratsvorsitzende der AWO GSD, Axel Plaue, allen Verantwortlichen für die wegbereitende, gelingende und geleistete Arbeit, die das Entstehen des Hospiz Hann. Münden ermöglicht hat.  Feierlich, unter der Richtkrone, hielt im Anschluss Georg Fernkorn, Zimmermann der Firma Hunold den Richtspruch für das Hospiz.

Den letzten, symbolischen Nagel am Dach haben dann Volker Behncke, Geschäftsführer der AWO GSD und Andreas Pryzkopanski, Geschäftsführer der AWO GSD  Betreuung gemeinsam unter dem Beifall der Gäste eingeschlagen.

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