Spiel und Spaß in den Wallanlagen dank dem Mündener Duck Race

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(V.li.) Anne Freimuth, Organisatorin des Mündener Duck Race und Betreiberin des Mündener Campingplatzes, Nicolas Wiesner, der das Duck-Race-Logo entwarf, und Bürgermeister Harald Wegener auf dem neuen Spielgerät in den Wallanlagen.

Neues Spielgerät im Mündener Stadtpark aufgestellt

Hann. Münden. Seit einigen Tagen versüßt es den Kindern den Aufenthalt in Münden und sorgt für Spaß. Gemeint ist das neue Spielgerät, das im Stadtpark Ecke Wilhelmstraße/Bahnhofstraße aufgestellt wurde. Dank des Mündener Duck Race, das im vergangenen Jahr aus der Taufe gehoben wurde, konnte die Balance-Platte angeschafft und aufgebaut werden: „1.140 Euro, der Bürgermeister rundete den Betrag auf 1.200 Euro auf, hatten wir durch das Entenrennen eingenommen. Von Anfang an war klar, dass davon ein Spielgerät für die Kinder gekauft werden soll. Ursprünglich war ein Standort an der St. Blasius Kirche im Gespräch, dieser wurde allerdings von den Entscheidungsträgern der Stadt für nicht gut befunden“, informiert Anne Freimuth, Betreiberin des Mündener Campingplatzes und Organisatorin des Mündener Duck Race bei der offiziellen Übergabe des Spielgerätes. Wie Bürgermeister Harald Wegener erklärte, passe das neue Spielgerät gut an den jetzigen Standort und ergänze hier die bereits bestehenden Spielgeräte. „Ich freue mich über das ehrenamtliche Engagement und die Spielmöglichkeit für Kinder fernab eines Spielplatzes. Ich vermute, dass das Gerät gut angenommen wird, weil es mehr Bewegung erfordert als andere.“ Spielgeräte an zentraleren Punkten der Innenstadt einzugliedern gestalte sich sehr schwierig, weil Denkmalschutzbelange oder unterirdische Leitungen berücksichtigt werden müssten. Zudem dürfe manch vermeintlich freier Platz nicht bebaut werden, weil man sonst Verkehrssicherungsmaßnahmen an Gebäuden nicht mehr nachkommen könne, so der Verwaltungschef weiter. Aus Sicherheitsgründen wäre der Unterbau des Spielgerätes auf Asphalt oder Pflastersteinen ohnehin aufwändiger gewesen. So hätte man Gummimatten installieren müssen, um Stürze vom Gerät abzufedern. Am Standort Wallanlagen besorgen das nun einfache Holzhackschnitzel. Für den Aufbau des Gerätes zeichnen die Kommunalen Dienste Münden (KDM) verantwortlich.

Vorlage für Plakette entwarf Nicolas Wiesner

Die Enten sind ab sofort auch in der HC-Parfümerie in der Langen Straße 75 zu haben. Hier schlägt Finn Weinberger aus Gimte zu, der bei Filialleiterin Silvia Pethran gleich einen 5-Euro-Gutschein und eine Mini-Ente mit dazu bekommt.

Auf dem Spielgerät wurde eine Plakette des Mündener Duck Race angebracht, um an den Spender zu erinnern. Das Logo entwarf Nicolas Wiesner, der in Hildesheim wohnt, aber Hann. Münden aus familiären Gründen verbunden ist. Sein Entwurf gewann die Ausschreibung des Mündener Campingplatzes im Frühjahr (wir berichteten), die mit 100 Euro dotiert war. Das Geld möchte Nicolas sparen und später ein Fahrrad kaufen. „Gemalt habe ich eine Ente auf einer Welle, die durch das Ziel getragen wird. Weil viele Logos rund sind, habe ich das Ganze in einen Kreis gemalt. Die Ideensammlung dauerte etwas länger, für den reinen Entwurf habe ich aber nur eine Stunde gebraucht“, erklärt der Urheber des Duck Race-Logos.

Nächstes Enten-Rennen Ende August

Das nächste Mündener Duck Race findet am Samstag, 26. August auf dem Campingplatz auf dem Tanzwerder statt, der gleichzeitig ein großes Sommerfest feiert. Anne Freimuth und ihr Mann Uwe Busch feiern am gleichen Tag das 20-jährige Betriebsjubiläum des Campingplatzes. Wer eine Ente bei dem Wettbewerb auf der Fulda starten lassen möchte – es gibt wieder tolle Preise zu gewinnen – kann sie direkt am Einlass des Mündener Campingplatzes für 5 Euro erwerben oder bekommt sie bei der HC-Parfümerie in der Langen Straße 75. Hier erhält man für ebenfalls 5 Euro neben der Start-Ente einen 5-Euro-Gutschein sowie eine Mini-Ente dazu. Die Einnahmen aus dem Enten-Verkauf sollen wieder einen guten Zweck zugutekommen. „Denkbar wäre die Finanzierung einer Spielecke im neuen Mehrgenerationenhaus, so Freimuth, „aber das ist noch nicht ganz sicher.“

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