Duftmarke gesetzt

Hessisch Lichtenau. Die Trachten-Tanzgruppe Frstenhagen bewies: Die Werra-Meiner-Vorland-Tracht stirbt nicht aus. Nach dem Vorbild des He

Hessisch Lichtenau. Die Trachten-Tanzgruppe Frstenhagen bewies: Die Werra-Meiner-Vorland-Tracht stirbt nicht aus. Nach dem Vorbild des Hessentagspaares Martina und Jrg Kistner wurde die Tracht vervielfacht und folkloristisch auf der Bhne des Brgerhauses prsentiert...Auf dem Neujahrsempfang, den die Stadt Hessisch Lichtenau gemeinsam mit Lichtenau e.V. ausgerichtet hatte, herrschte durchweg positive Stimmung. Rund 400 Gste aus den Bereichen Vereinswesen, Politik, Wirtschaft, Kirche und dem ffentlichen Leben mit dabei: die Alt-Brgermeister Heinz Jnemann und Ingo Geiler erlebten gleich zu Beginn der Veranstaltung einen gut gelaunten Brgermeister Jrgen Herwig, der kurz zuvor ein Gesprch mit dem BUND gefhrt hatte: Wir haben uns angenhert, sagte er. Wir werden den Dialog fortsetzen. Kurz und prgnant zog er das Resmee des vergangenen Jahres, das er als das geschichtstrchtigste seit Jahrzehnten wertete. Besonders hob er den Hessentag hervor, der nicht nur von Gsten und der Bevlkerung, sondern auch seitens der Landesregierung positiv beurteilt worden war. Er bedankte sich beim Hessentagspaar, den anderen Sympatietrgern sowie allen Mitwirkenden. Auch die Ortsteile sind sich nhergekommen, betonte er. Im Blick zurck bedauerte Herwig den Weggang der Bundeswehr aus der Garnisonsstadt Heli, doch konnte er an diesem Abend Oberstleutnant Thomas Milster sowie einige Kommandeure und Soldaten begren. Herwig und Milster bekundeten ffentlich ihre Freundschaft und Herwig berreichte dem ehemaligen Standortltesten eine Urkunde, die an alte Zeiten erinnern soll. Herwig war bereits zuvor von Milster mit dem silbernen Kreuz am Band ausgezeichnet worden. Positiv beurteilte Herwig auch Lichtenaus Weg in die Zukunft: Die heimische Wirtschaft stehe gut da, momentan sei kein Verlust von Arbeitspltzen in Sicht. Ein Ziel fr 2007 sei es, die Stadtverwaltung so zu koordinieren, dass wesentliche Einsparungen erzielt werden knnen.Den positiven Trend bestrkte auch Karl Georg Dittmar, Direktor von Lichtenau e.V. in seiner Rede. Trotzdem die Zahl der Menschen in der Region abnehme, sei die Orthopdische Klinik und die Einrichtungen von Lichtenau e.V. der grte Arbeitgeber im Kreis geblieben und entwickele sich stetig weiter. Dittmar betonte, dass das Non-Profit-Unternehmen mit diakonischem Auftrag sich zur Aufgabe gemacht hat, die erzielten Gewinne weiterhin in die Frderung von benachteiligten Menschen zu investieren. Auch wenn die Wirtschaft sich erholen sollte, sagte er, drfen wir die schwchsten Glieder unserer Gesellschaft nicht aus den Augen verlieren. Bis in den spten Abend hinein gab es gute Gesprche unter den Gsten.

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