Eine musikalische Herzensangelegenheit für Münden

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(V.li.) Henri Daßler, Dr. Manfred Albrecht, Robert Simon, Thomas Rosanski „Rose“, Ines Albrecht-Engel und Ingo Paul.

Benefizkonzert im Rahmen des Heimat-Projekts

Hann. Münden. Am Freitag gastierte die Rockband „Four Roses“ aus Leipzig im Geschwister-Scholl-Haus. Die Coverband war schon mehrere Male in Hann. Münden und hat viele Fans. Dr. Albrecht sagte „es ist meine Lieblingsband.“ Von deren Hit, „Mein Herz schlägt für Leipzig“, waren seine Enkel begeistert. „Wir singen nicht für Leipzig, deshalb haben wir das Münden-Lied gedichtet, die Jungs haben es singbar gemacht“, so Albrecht. Nicht nur zur Premiere dieses Liedes waren ungefähr 120 Besucherinnen und Besucher gekommen, sondern vorwiegend zum Mitrocken, zum Tanzen, den Abend zu genießen. Es herrschte eine sehr gute Stimmung. Alle hatten Spaß und sangen den neuen Rocksong über Hann. Münden mit, „Mein Herz schlägt für Münden, wo Fulda und Werra zusammenfinden, mein Herz schlägt für Münden, geliebte Stadt – aus guten Gründen“.

Eine Gitarre, die nach Geige klingt Die Band, das sind der Schlagzeuger Henri Daßler, Ingo Paul, Bass und Gesang, Thomas Rosanski, der Namensgeber für „Rose“ und neu Robert Simon an der Gitarre. Eine besondere Herausforderung des Gitarristen ist, die Geige im Solo von Citys „Am Fenster“ mit der „Gitarre wie eine Geige klingen zu lassen“. „Wir versuchen, vielen Songs den eigenen Stempel aufzudrücken. Wir haben kein festes Programm“, erzählt Rosanski. Ihr Publikum ist gemischt, alle Altersgruppen sind vertreten. Sie spielen Klassiker und aktuellen Songs. In ihrem Repertoire haben sie „unendlich viele Hits“ und „wir decken 40 Jahre Rockgeschichte ab“. Was sie können, denn das Alter der Bandmitglieder ist von „zwei bis sechs“, gemeint sind die vorderen Zahlen. Die Band ist seit 2001 zusammen. Sie singen in Deutsch und in Englisch und schauen, was jeweils ankommt. Immer dabei „Am Fenster“ aus den 70er Jahren. Das Münden-Lied wird Nachahmer haben, erklärt Rosanski. „Alle Städte, die zwei Silben haben, denken darüber nach, wie Kassel und Vellmar“. An Münden gefällt ihnen die Altstadt, das Fachwerk, „ein schönes kleines Städtchen“. Ihr nächster öffentlicher Auftritt in dieser Gegend ist am 21. März 2020 in der Schalterhalle des Caldener Flughafens. Im „Terminal of Rock“ zusammen mit den Bands, Black & Rosie und „Quotime“ wird es sechs Stunden bestes Live-Programm geben. Four roses kann auch privat gebucht werden, www.fourroses.de.

Zu diesem Benefizkonzert, das im Rahmen des Heimat-Projektes „Wo bin ich Zuhause?“ stattfand, hatte das Spendenparlament e.V. eingeladen. Der Eintritt war frei. Die freiwilligen Spenden, gesammelt „im Hut“, betrugen 473 Euro und kommen sozialen Projekten in Hann. Münden zu Gute. Ines Albrecht-Engel dankte allen Sponsoren, die insgesamt knapp 2.000 Euro gespendet hatten. Diese und 400 Euro aus dem Getränkeverkauf sind für die Kosten des Konzertes. Getränke schenkten Jürgen Körtge, Dr. Hannelore Faulstich-Wieland, Marco Hepe und Achim Block aus.

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