Einschränkungen durch Fusion der Sparkassen Göttingen und Münden

Das Kreditinstitut empfiehlt, sich rechtzeitig vor dem kommenden Fusionswochenende mit ausreichend Bargeld zu versorgen und auf die Kreditkarte zurückzugreifen

Hann. Münden/Göttingen. Der letzte große Schritt im Fusionsprozess der Sparkasse Göttingen mit der Sparkasse Münden steht bevor: Vom 18. bis 20. September werden mit der technischen Fusion sämtliche Daten der beiden Fusionssparkassen zusammengeführt. Da die Sparkasse Göttingen das technisch aufnehmende Haus ist, kommen vor allem auf die Kundinnen und Kunden der bisherigen Sparkasse Münden einige Neuerungen zu: Die Bankleitzahl lautet künftig einheitlich 260 500 01, daraus ergibt sich für die Kunden der ehemaligen Sparkasse Münden eine neue IBAN. Die gemeinsame BIC lautet NOLADE21GOE. Die fusionierte Sparkasse Göttingen ist unter der zentralen Rufnummer 0551 405-0 erreichbar. Auch in der Internetfiliale www.spk-goettingen.de sind ab Montag, 21. September, alle Prozesse vereinheitlicht.

Großer Teil des Sparkassen-Services nicht nutzbar

Nach der rechtlichen Fusion, die bereits am 1. Juli, rückwirkend zum 1. Januar 2020, erfolgt ist, wird aus den beiden südniedersächsischen Kreditinstituten nun auch technisch ein Haus. Für das Fusionswochenende weist die Sparkasse Göttingen alle Kunden frühzeitig auf technische Einschränkungen aufgrund der IT-Umstellung von Freitag, 18. September, 17 Uhr, bis einschließlich Sonntag, 20. September, hin. In diesem Zeitraum kommt es zu Einschränkungen insbesondere beim Einsatz der Sparkassen-Card (Debitkarte) - im Inland wie auch im Ausland. Dies betrifft sowohl Bargeldaus- und -einzahlungen an Geldautomaten bei allen Banken und Sparkassen als auch das bargeldlose Bezahlen zum Beispiel in Geschäften, Restaurants, Hotels oder an Tankstellen. Darüber hinaus stehen für den Zeitraum der IT-Umstellung die Überweisungsterminals und Kontoauszugsdrucker sowie das Online-Banking, das Online-Brokerage und die Sparkassen-App nicht zur Verfügung. Daher wird Kundinnen und Kunden insbesondere mit Blick auf das bevorstehende Wochenende empfohlen, sich rechtzeitig vor dem 18. September mit ausreichend Bargeld zu versorgen. Mit Kreditkarten ist das Bezahlen an dem Wochenende der IT-Umstellung durchgängig möglich.

Rainer Hald, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Göttingen erwartet einen reibungslosen Ablauf der technischen Zusammenführung: „Wir haben alle Abläufe des technischen Fusionswochenendes bis ins Detail geplant und vorbereitet. Auch eine sogenannte Test-Fusion wurde mehrmals durchgeführt. Rund 60 unserer Mitarbeiter in Göttingen sowie viele weitere Mitarbeiter des Sparkassen-Dienstleisters Finanz Informatik sind mit an Bord. Bei einer solchen technischen Fusion wird es hinter den Kulissen sicher auch ein wenig stressig, aber wir freuen uns darauf, nun diesen wichtigen letzten Schritt zu machen.“ Aufgrund der technischen Fusion öffnet die spot-Filiale am Robert-Gernhardt-Platz an diesem Wochenende nicht.

Weitere Informationen zum Fusionswochenende finden sie auf unserer Internetseite unter www.spk-goettingen.de. Für die Einschränkungen bittet die Sparkasse Göttingen ihre Kundinnen und Kunden um Verständnis.

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