Erheblich zu schnell, ohne Führerschein ab dafür unter Drogen unterwegs

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Göttingen. Bei einer Geschwindigkeitskontrolle auf der A 7 in Fahrtrichtung Hannover in Höhe der AS Göttingen hat die Autobahnpolizei am Dienstagna

Göttingen. Bei einer Geschwindigkeitskontrolle auf der A 7 in Fahrtrichtung Hannover in Höhe der AS Göttingen hat die Autobahnpolizei am Dienstagnachmittag gegen 15.25 Uhr einen 53 Jahre alten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen, der nicht nur erheblich zu schnell fuhr sondern auch noch ohne Führerschein und vermutlich unter Drogeneinfluss am Steuer saß. Bei dem Fiatfahrer durchgeführte Drogenschnelltest deuten auf einen Konsum von Cannabis und Kokain vor Fahrtantritt hin.  Dem Wolfsburger wurde eine Blutprobe entnommen. Ursprünglich geriet der Autofahrer ins Visier der Beamten, weil er 52 km/h zu schnell fuhr. Zum wiederholten Male führte die Autobahnpolizei Göttingen an diesem Tag im Bereich des Baustelleinlaufes eine Geschwindigkeitskontrolle durch. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt hier 80 km/h.  Die Bilanz spricht für sich: insgesamt 330 Autofahrer wurden bei der Messaktion von den Polizisten "geblitzt". Wegen der gravierenden Geschwindigkeitsüberschreitungen kommen auf alle jetzt Verkehrsordnungswidrigkeitenanzeigen zu.  Zehn Raser müssen zudem mit einem Fahrverbot rechnen.  Der schnellste Verkehrssünder fuhr mit 162 km/h in die Messung - doppelt so schnell wie in der engen Baustelle erlaubt!

Von fünf ausländischen Fahrzeugführern behielten die Ermittler noch vor Ort Sicherheitsleistungen in Höhe von insgesamt 1.060 Euro ein.

Weitere Messung auf der B 27

Bei einer Geschwindigkeitsmessung am selben Tag auf der Bundesstraße 27 bei Ebergötzen (Kreis Göttingen) stellten Beamte der Göttinger Verfügungseinheit innerhalb von vier Stunden insgesamt 143 Verstöße fest.  Gefahren werden darf auf dem Streckenabschnitt maximal 100 km/h. 95 Autofahrer hatten noch einmal Glück: sie kamen mit einem Verwarnungsgeld davon. Die restlichen 48 Fahrzeugführer müssen wegen der festgestellten Überschreitungen mit einem Bußgeld rechnen, drei von ihnen sogar mit einem Fahrverbot. Der "Spitzenreiter" wurde mit 166 km/h gemessen.

Fünf weitere Autofahrer telefonierten entweder während der Fahrt mit dem Handy oder waren nicht angeschnallt. Überhöhte bzw. nicht angepasste Geschwindigkeit als eine der Hauptunfallursachen steht im Rahmen der landesweiten "Verkehrssicherheitsinitiative 2020" im besonderen Fokus der Polizei Göttingen. Langfristiges Ziel ist die Reduzierung von Verkehrsunfällen mit schwerverletzten oder getöteten Personen. Vor diesem Hintergrund müssen Verkehrsteilnehmer im gesamten Inspektionsbereich zukünftig verstärkt mit weiteren Geschwindigkeitskontrollen rechnen, insbesondere zu den Zeiten, an denen sich Unfälle ereignen - also auch zur Nachtzeit!

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