38-Jähriges Brandopfer stirbt an den Folgen seiner Verletzungen

Die Göttinger Staatsanwaltschaft ermittelt gegen die Stadt Münden nun wegen fahrlässiger Tötung

Hann. Münden. Nachdem das 38-jährige Brandopfer, dass Mitte März bei dem Feuer in den sogenannten Schlichtwohnungen in der Adalbert-Stifter-Straße schwer verletzt wurde und am Dienstag in einer Spezialklinik in Hannover an den Folgen verstarb, ermittelt nun die Göttinger Staatsanwaltschaft gegen die Mündener Stadtverwaltung als Eigentümerin des Gebäudes wegen fahrlässiger Tötung. Das bestätigte gegenüber unserer Zeitung Jasmin Kaatz, Pressesprecherin der Polizeiinspektion Göttingen.

Da in der Wohnung des Opfers keine Rauchwarnmelder installiert waren, müssen die Ermittler klären, ob die fehlenden Geräte die Verletzungen und damit den Tod der Frau hätten verhindern können. Der Vorwurf gegenüber der Stadt, den Einbau von Rauchwarnmeldern unterlassen zu haben, steht nach wie vor im Raum.

Die gesamte Verwaltung der Stadt Hann. Münden bekundete nach dem Bekanntwerden der schlimmen Nachricht ihre Trauer. „In der Gesamtbetrachtung und Bewertung gibt es wenige Ergänzungsstandorte für die Installation von Rauchmeldern. Die Aufträge dazu sind erteilt und werden schnellstmöglich abgearbeitet. Wie in allen weiteren Objekten, die schon mit Rauchmeldern ausgestattet sind, wird es auch hier klare Regelungen zur Wartung geben. Wir werden mit der Staatsanwaltschaft kooperativ zusammenarbeiten“, ließ die Verwaltungsleitung der Stadt heute über die Pressestelle mitteilen.

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