Schwan aus Mündener Schleuse befreit

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Durch die geöffneten Schleusentore konnte der Schwan in die Freiheit schwimmen.

Feuerwehr rettete Vogel aus stillgelegter Anlage am Wasserkraftwerk "Letzter Heller".

Hann. Münden.   Am vergangenen Mittwoch wurde die Mündener Kernstadtwehr um 16.30 Uhr zur Rettung eines verletzten Schwans gerufen. Der Vogel befand sich in einer alten nicht mehr genutzten Schleuse beim Wasserkraftwerk Letzter Heller auf der Radwegseite der Werra. "Wie er dort hineingeraten war ist nicht bekannt. Er war glücklicherweise doch nicht verletzt, aber er kam aus dem Schleusenbecken nicht mehr heraus. Zum Fliegen war die „Startbahn“ zu kurz. Und die Wände des Schleusenbeckens waren zu steil um sie zu Fuß zu erklimmen", erklärt Stefan Rasche, stellvertretender Ortsbrandmeister der Mündener Feuerwehr. 

Da so ein Schwan sehr wehrhaft sein kann, versuchten die Feuerwehrleute ihn vorsichtig mit einem Netz einzufangen. "Das fand der Schwan aber nicht so toll und entwischte immer wieder", so Rasche. Der Füllstand der Schleuse befand sich auf dem unteren Niveau der Werra. Einsatzleiter Frank Schröder veranlasste dann, das talseitige Tor etwas zu öffnen, was nach einiger Zeit auch gelang. Der Schwan nahm diese Fluchtmöglichkeit sofort an und schwamm unversehrt davon.

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