Am Wochenende noch einmal bummeln, stöbern, feilschen

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Am Wochenende wird im GuckucksNest das letzte Mal gebummelt, gestöbert und gefeilscht.

Am 8. und 9. April findet der letzte Flohmarkt auf dem Gelände des GuckucksNests statt

Hann. Münden.  Zwischen vielen bunten Ständen bummeln, mit netten Ausstellern ins Gespräch kommen und das eine oder andere Schnäppchen mit nach Hause nehmen. Das alles ist während des Flohmarktes am 8. und 9. April, jeweils von 9 bis 16 Uhr, auf dem Gelände des GuckucksNests ein letztes Mal möglich. „Die Hallen wurden in diesem Jahr nach aufwändigem Einbau einer Soccerarena und neuen sanitären Anlagen an eine ortsansässige Firma verkauft“, bedauert Flohmarkt-Organisatorin Diana Stemmer.

Beheizte Hallen waren absolutes Plus

Ein Rückblick: „Am 25. Februar 2011 habe ich mit einem Kinderbasar den ,Flohmarkt im GuckucksNest übernommen. Die Hallen und das Außengelände wurden von mir für den Flohmarkt vom Pächter angemietet. 2014 gab es einen Pächterwechsel und der Eigentümer baute eine Soccer Arena in der mittleren Hallen. Dies war für uns ein großer Umbruch für den bis dahin gut laufenden Flohmarkt, denn bis zu diesem Zeitpunkt waren wir die einzigen Anbieter im Umkreis mit einer beheizten Halle, was vor allem in den Wintermonaten von Vorteil war“, informiert Stemmer. Und weiter: Es hätten danach nur noch zwei kleinere Hallen zu Verfügung gestanden. Da sich die Soccer Arena genau in der Mitte der zwei Hallen befinde, habe man einen Schilderwald benötigt, um die Kunden auch auf die letzte Halle aufmerksam zu machen. Das Heizen der Hallen sei nur noch bedingt möglich gewesen. Die Zusage, die Soccercourts mitnutzen zu können, habe aufgrund der hochwertigen Qualität des Kunstrasens später nicht eingehalten werden können.

Kritik an den zu hohen Gebühren

„Ich verabschiede mich mit einem lachenden und einem weinenden Auge, denn die Begleitumstände waren nicht schön. Trotzdem danke ich den treuen Ausstellern, die wie ich mit den immer neuen Bedingungen den Flohmarkt aus Liebe zum GuckucksNest aufrecht erhalten haben. Auch wenn ich einige verlockende Angebote in anderen Gebäuden oder Plätzen erhalten habe, denke ich darüber nach, einen Flohmarkt an anderer Stelle aufzubauen. Nur eins ist klar: In Hann. Münden werde ich aufgrund der hohen Gebühren von der Stadt keinen Flohmarkt mehr eröffnen. Eine Gebühr von 300 Euro pro Flohmarkt finde ich übertrieben, nicht gerechtfertigt und ist in keiner anderen Stadt üblich. Auch Einzelhändlern wird das Leben zu schwer gemacht, ganz zu schweigen vom drohenden Fremdenverkehrsbeitrag. Schade das den Verantwortlichen eine belebte Stadt nicht lieber ist, als das Erheben sinnloser Gebühren, die einfach im Kleingewerbe und bei hohen Pachten nicht aufgefangen werden können“, so Stemmer weiter.

Fehlen werden den Besuchern laut Stemmer auch das immer sehr gut besuchte Bistro mit leckerer Torte, Erbseneintopf und Bockwurst. „Nicht nur das leckere Essen wussten sie zu schätzen, sondern auch das stets mit Liebe zum Detail gestaltestes Bistro mit einem sehr guten Preis-Leistung-Verhältnis und netter Bedienung“, sagt die Geschäftsfrau.

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