Über 200 Fahrzeuge beim Ford-Treffen in Hann. Münden

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'Road to Kassel': Gelungenes 1. Ford-Treffen im Mündener Weserpark

Hann. Münden. Henry Ford hätte seine wahre Freude daran gehabt: Aufheulende Motoren, Benzingeruch und blitzendes Chrom konnte man am vergangenen Wochenende im Weserpark Hann. Mündens erleben. Die HCG-Crew aus Kassel und Umgebung hatte in der Dreiflüssestadt zum ersten Ford-Treffen namens „Road to Kassel“ eingeladen. Ford-Fans hatten sich mit 207 Fahrzeugen auf dem Gelände neben den Schleppdächern der ehemaligen Bundeswehrkaserne eingefunden, um ihr Hobby – das Auto – mit Gleichgesinnten zu teilen. Die Teilnehmer stammten nicht nur aus Deutschland, sondern waren auch aus den umliegenden Ländern, meist über mehrere hundert Kilometer, angereist. Wer nicht im Hotel übernachten wollte, schlug gleich neben seinem Boliden das Zelt auf. Für Abwechslung hatte die HCG-Gruppe gesorgt. Eine Händlermeile lud zum Stöbern ein. Car-Hifi, nebst Dezibel-Test, war hier ebenso zu haben, wie die richtigen Pflegeprodukte für den Liebling auf vier Rädern. Das Autohaus Jung aus Melsungen hatte die neusten Ford-Modelle ausgestellt. Ein reichhaltiges Angebot an Speisen und Getränken sorgte für die Stärkung der PS-Jünger zwischen den angeregten Benzin-Gesprächen. Ein Party-Bereich mit Bühne sorgte für die musikalische Unterhaltung an den Abenden und die schönsten Ford-Fahrzeuge wurden in mehreren Kategorien mit Pokalen prämiert. Durch den Losverkauf der Tombola kamen 500 Euro zusammen, die zu gleichen Teilen an die „Tatzenhilfe“ und das Kinderhospiz nach Kassel gehen.

„Wollen 2019 wiederkommen“

Frederic Klein (li.) bestaunte den 1969er Ford Torino von Stefan Huisinga aus Trendelburg. Unter der Haube schlummert ein sogenannter „Small Block“ mit 5,8 Litern, der 290 PS leistet.

Stephan Stolfo, Sprecher der zwölfköpfigen Organisatoren-Gruppe, zog am Montag ein positives Fazit: „Wir haben uns unter den Besuchern umgehört und nicht eine negative Rückmeldung bekommen. Wir haben das Treffen zum ersten Mal organisiert und sind zufrieden, auch, weil alle aus unserer Gruppe mitgezogen haben. Mit Applaus wurden wir schließlich verabschiedet. Viele versprachen im Sommer 2019 wieder dabei zu sein, denn dann wollen wir das nächste Treffen organisieren, gerne auch wieder in Hann. Münden. Im nächsten Jahr lassen wir dann den Ford-Freunden Südharz wieder den Vortritt und werden uns jährlich mit unseren Ausrichtungen abwechseln.“ Hinter dem Dutzend HCGlern stehen auch einige Familienmitglieder. Auch sie hätten dazu beigetragen, dass man drei unvergessliche Tage habe erleben dürfen, so Stolfo weiter. Der älteste Ford kam übrigens aus Brandenburg: Ein Ford F-100 Pickup mit satten 500 PS unter Haube. Der Besitzer zog es jedoch vor den Traum in Grau und Silber auf dem Anhänger mitzubringen: „Bei dem Spritverbrauch wäre ich sonst arm geworden.“

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