Forstamt Reinhardshagen enthüllt Erinnerungskreuz an verunglückte Soldaten

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(V.li.) Der belgische Reservist Kris van Bulck und die Mitarbeiter vom Forstamt Reinhardshagen Rainer Stucke, Michael Heyer und Dr. Markus Ziegeler gemeinsam am Gedenkkreuz für die verunglückten belgischen Soldaten.

Im Beisein von Soldaten und Reservisten der belgischen Streitkräfte sowie Familienangehörigen der Absturzopfer enthüllte das Forstamt Reinhardshagen das Erinnerungskreuz im Reinhardswald.

Reinhardshagen - Es war eine würdige Gedenkveranstaltung, bei der Vertreter der belgischen Streitkräfte zusammen mit dem Forstamt Reinhardshagen kürzlich ein Holzkreuz im Reinhardswald aufstellten. Sie gedachten dabei zusammen mit Familienangehörigen der Opfer des Absturzes eines belgischen Militärflugzeugs vor 53 Jahren.

Im Rahmen eines gemeinsamen NATO-Manövers war der Transportflieger vom Typ C 119 in der Nacht zum 22. Oktober 1965 im Reinhardswald abgestürzt. Alle acht Insassen der Maschine kamen dabei ums Leben. Im Beisein von 50 Soldaten und Reservisten der belgischen Streitkräfte, den Familienangehörigen der Absturzopfer sowie der Reservistenkameradschaft, der Gemeinde und des Forstamts Reinhardshagen wurde das Erinnerungskreuz feierlich enthüllt.

Der oberste belgische Militärgeistliche, General van den Eeckhout, segnete das von einem belgischen Offizier gestaltete Holzkreuz und erinnerte an die Opfer. Forstamtsleiter Dr. Markus Ziegeler erwies ihnen seinen Respekt und Dank: „Sie haben an der Zukunft Europas mitgearbeitet.“ Die gemeinsamen Werte Frieden, Freiheit, Recht und Demokratie seien in der NATO gemeinsam getragen „und wären auch notfalls gemeinsam verteidigt worden“, so Ziegeler. Mit einem Verweis auf das Zitat „Tot ist nur, wer vergessen wird“ zeigte sich Ziegeler überzeugt, dass das Kreuz dazu beitrage, dass die belgischen Soldaten und die mit dem damaligen Manöver verbunden Ziele des Friedens und der Freiheit in Europa in Erinnerung bleiben.

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