Fusion der TG Münden und der TSG Münden schreitet voran

Sicher sind sich die Verantwortlichen bereits, dass der Name TG bleiben soll. Vereinsfarben werden gelb und rot.

Hann. Münden. Im März trafen sich im TG-Vereinsheim aktive Sportler der beiden Sportvereine TG Münden und TSG Münden, um unter Moderation von Klaus Brüggemeyer, SSB Göttingen und Hajo Rosenbrock, Vereinsvorstand des Turn-Klubb zu Hannover, über das weitere Vorgehen bei der geplanten Fusion zu beraten.

Die Mitarbeiter des Geschäftszimmers hatten im Vorfeld ein angenehmes Ambiente geschaffen, so dass in einer entspannten Arbeitsatmosphäre gute Resultate erzielt wurden. Man analysierte die Vorteile einer Fusion, indem man zunächst die Stärken der einzelnen Vereine visualisierte. Gemeinsamkeiten wurden hervorgehoben und Rahmenbedingungen erörtert. Die Moderatoren verstanden es durch gemeinschaftliche Aktivitäten die Gruppe bereits in diesem Stadium zu einer homogenen Arbeitsgemeinschaft zu formen. Das fiel aber auch nicht sonderlich schwer, da man sich schnell auf das Ziel eines gemeinsamen Stadtsportvereins mit einem interessanten Sportangebot in Hann. Münden verständigt hatte.

Name TG soll bleiben, Vereinsfarben in Gelb und Rot

Die beiden Vorsitzenden Thomas Scheffler und Jens Ripke brachten ihre Überlegungen zur Namensgebung des neuen gemeinschaftlichen Vereins ein und erhielten Zustimmung aus der Gruppe. Der Name TG Münden soll erhalten bleiben, die TSG bringt sich mit den Vereinsfarben gelb/rot ein. Hierdurch sieht der Vorstand den Erhalt der beiden starken Marken gewährleistet und hofft, dass auch die Vereinsmitglieder beider Vereine dieser Idee auf den Hauptversammlungen folgen werden. Nun geht es an die Arbeit. Scheffler und Ripke sind sich einig: „Wir wollen die Dynamik des heutigen Tages nutzen und den Prozess weiter vorantreiben. Vielleicht sind wir schon im nächsten Jahr ein großer, gemeinsamer Sportverein.“ Ausdrücklich wünscht man sich, dass auch andere Vereine ihrer Idee noch folgen und öffnet sich für jedwede Form der Zusammenarbeit und Kooperation. „Zunächst müssen wir aber unsere Hausaufgaben machen“, so Scheffler. So wurden vier Arbeitskreise ins Leben gerufen. Während sich der amtierende Vorstand, unterstützt durch Notar Endig um die juristischen, finanziellen und satzungsrechtlichen Themen kümmert, werden weitere Arbeitsgruppen sich mit den aktuellen und zukünftigen Sportangeboten, der Öffentlichkeitsarbeit und der Personalsituation befassen.

Freuen würde man sich über weitere Mithelfer oder auch über Ideen und Impulse aus dem Kreis der Vereinsmitglieder. Aber auch aus der Bevölkerung sind Anregungen herzlich willkommen. Was erwarten die Mündener von diesem neuen großen Sportverein? Gern würde man solche Anregungen in dem Fusionsprozess mit berücksichtigen wollen. Mit konkreten Terminplanungen ging man nach einem ausgefüllten Tag wieder auseinander, die Aufbruchstimmung in der Tasche und mit Freude auf die Gestaltung und Umsetzung einer Vision, der Vision eines großen Sportvereins für Hann. Münden und der Überzeugung, dass das Vereinsleben nicht der Demografie oder dem Kommerz zum Opfer fallen darf.

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