140 Biker gedenken in Hann. Münden verstorbenen Motorradfahrern

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Sicherheit geht vor: (V.li.) Alex Torke von der Verkehrswacht Münden mit MoGo-Teilnehmer Martin Schnorbus aus Söhrewald, Manfred Kölsch (ebenfalls Verkehrswacht Münden) und Sohnemann André Kölsch an der Airbagweste, die sich bei einem Motorradunfall in Sekundenbruchteilen aufbläst und den Fahrer bei einem Sturz vor Schlimmerem bewahren soll.

2. Motorradgottesdienst mit Gedenkfahrt bei strahlendem Sonnenschein

Hann. Münden.Uwe Schäfer, Sprecher der Süd Niedersachsen Stars (SNS)zeigte sich am Samstag zufrieden. 140 Biker aus der Region waren in den Mündener Weserpark gekommen, um an der Gedenkfahrt mit anschließendem Motorradgottesdienst teilzunehmen: „ Wir hatten hervorragendes Wetter und eine tolle Strecke. Als wir in die Innenstadt fuhren läuteten die Glocken der St. Blasius Kirche, was für alle überwältigend und beeindruckend war. Leider gab es parallel einige Konkurrenz-Veranstaltungen, darunter eine Ausfahrt, die in Göttingen von der DEKRA organisiert wurde, sonst hätten wir noch mehr Teilnehmer begrüßen können. Aber auch so sind wir mit dem Zuspruch sehr zufrieden“, erklärte Schäfer am Montag. Insgesamt hätten die SNS 900 Euro einnehmen können, die an den Allgemeinen Rettungsverband (ARV) übergeben werden sollen. Nach dem Gottesdienst fuhr man nicht wortlos auseinander. Rund 60 Biker kamen im Anschluss nochmal auf dem Gelände der Feuerwehr in Gimte zusammen, um bei Kaffee, Kuchen und Bratwürstchen den Tag ausklingen zu lassen. Dafür hatte der Förderverein der Feuerwehr Gimte gesorgt.

Genossen das freundschaftliche Flair unter den Bikern: (Vli.) „T.D.“ und Asta Tullemor aus Dänemark sowie Bea Degen und Robert Saxer aus Frankreich. Die weite Anreise habe sich für beide Pärchen gelohnt.

Auch aus dem Ausland waren die Zweiradfahrer gekommen. Die weiteste Anreise hatten Bea Degen und Robert Saxer aus Frankreich. Sie hatten das schöne Wetter genutzt, um sich auch die Umgebung anzuschauen. Dass das Wetter mitmachte, spielte ihnen in die Karten. Sie genossen die Gespräche unter Gleichgesinnten und die gemeinsame Gedenkfahrt. Ebenfalls eine weite Anreise hatte Richard Kristof, der 500 Kilometer aus Baiersbrunn im Schwarzwald zurücklegte, um an der Gedenkfahrt teilzunehmen. Seiner Meinung nach hätten es ruhig noch mehr Teilnehmer sein können: „Viele glauben, das beim Motorradgottesdienst die Bikes gesegnet werden. Dass es dabei aber um die verstorbenen Motorradfahrer geht, wissen viele gar nicht. Es ist eine tolle Aktion, die noch mehr Teilnehmer verdient gehabt hätte.“

Vielleicht im nächsten Jahr: Am 4. Mai 2019 wird die dritte MoGo-Ausfahrt stattfinden.

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