Gefahrgüter falsch gesichert

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Bei der Begutachtung eines Gefahrgut-LKW einer Straßenbaufirma aus Rheinland-Pfalz wurde festgestellt, dass der 28 Jahre alte Fahrer beschädigte, undichte und nicht ordnungsgemäß geschlossene Gebinde mit Gefahrgut beförderte.

Göttingen. Teschnische Mängel, Verstöße gegen Lenkzeiten: Autobahnpolizei Göttingen kontrollierte gewerblichen Güterverkehr.

Göttingen. Bei einer Verkehrskontrolle des gewerblichen Güterverkehrs haben Beamte der Autobahnpolizei Göttingen am vergangenen Dienstagvormittag diverse Verstöße festgestellt. Von insgesamt sechs kontrollierten Fahrzeugen wurden fünf beanstandet. Die Überprüfung fand auf dem Gelände der Autobahnmeisterei Göttingen an der Kasseler Landstraße statt. Zwei LKW mussten aufgrund von erkannten technischen Mängeln sofort die nächste Werkstatt aufsuchen. Den überwiegenden Teil der Verstöße machten aber solche gegen die Lenk- und Ruhezeiten sowie Geschwindigkeitsüberschreitungen aus.

Bei der Begutachtung eines Gefahrgut-LKW einer Straßenbaufirma aus Rheinland-Pfalz wurde festgestellt, dass der 28 Jahre alte Fahrer beschädigte, undichte und nicht ordnungsgemäß geschlossene Gebinde mit Gefahrgut beförderte. Teile der Ladung wurden sogar in nicht zugelassenen Behältnissen bzw. in Gebinden mit abgelaufener Nutzungsdauer transportiert. Zudem war die gefährliche Ladung teilweise falsch oder gar nicht deklariert oder tauchte in einem mitgeführten Beförderungspapier gar nicht auf.

Die Arbeitskolonne musste vor Fortsetzung ihrer Fahrt eine Umladung vornehmen, das Gefahrgut zum Teil neu verpacken und kennzeichnen. Einige der Gebinde wurden noch vor Ort in Bergungsverpackungen neu verpackt oder entsorgt. Von einem undeklarierten Gefahrgut wurde von einem Beamten der Autobahnpolizei eine Probe entnommen. Das Ergebnis steht noch aus. Der 28 Jahre alte Fahrer des Gefahrgut-LKW muss sich jetzt wahrscheinlich auf eine saftige Strafe einstellen. Für Verstöße dieser Art sind Bußgelder in Höhe von insgesamt 1.500 Euro zu erwarten.

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