,Gemütlicher’ Neujahrsempfang in Hann. Münden

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Gerd Hujahn (SPD, re.) mit Ehefrau Gesa und dem Ratsherr der SPD, Dirk Wedekind (li.).
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„Jedes Los kostet einen Euro“: Hermann und Conny Staub sowie Bernd Demandt, Vorsitzender der Bürgergenossenschaft Mündener Altstadt, rührten im wahrsten Sinn des Wortes die „Werbetrommel“ in eigener Sache: Der Erlös aus dem Losverkauf fließt in die Summe, mit dem die Bürgergenossenschaft das Grotefend-Haus in der Ziegelstraße erwerben möchte. Zu gewinnen gibt es unter anderem einen Reisegutschein im Wert von 500 Euro. Diesen und weitere attraktive Preise stammen von Mündener Unternehmern. Insgesamt werden 6.600 Lose verkauft.
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(V.li.) Frank Stryga (Vorsitzender des Mündener Partnerschaftsvereins) mit Ehefrau Ingrid, Ulrich Reichel (CDU-Fraktionsvorsitzender im Mündener Stadtrat), Jens Ripke (Vorstandsmitglied der VR-Bank in Südniedersachsen) und Dieter Pielok (Ratsherr der CDU).
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Besuch aus Nordhessen: Mündens Gastwirt Guido Einecke (Mitte) mit Reinhardshagens Bürgermeister Fred Dettmar (li.) und dessen Stellvertreter Albert Kauffeld (re.).
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Neujahrsempfang Hann. Münden
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Der Schulchor des Grotefend-Gymnasiums, der den inoffiziellen Namen „GGM-Singers“ trägt, begeisterte unter der Leitung von Oliver Breul (li.) und Alexander Tschakert an den Tasten (verdeckt) mit Liedern wie „An Tagen wie diesen“, „Lord I lift your Name on high“ und „Probier’s mal mit Gemütlichkeit“.
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V.li.) Markus Jerrentrup (Vorsitzender des CDU-Stadtverbands), Dr. Manfred Albrecht (Vorsitzender der Schutz- und Fördergemeinschaft Tillyschanze), stellvertretende Bürgermeisterin Angelika Deutsch (CDU), Jutta Nickel (Spendenbeauftragte Mündener Hospiz), Franz von Luckwald (Mitglied des Lions Clubs Hann. Münden), Brunhilde Ulbricht (Vorsitzende des Mündener Kulturrings) und Monika von Luckwald.
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Unternehmerfrauen im Handwerk zeigten Flagge: (v.li.) Heike Zimmermann, Ute Brandes, Meike Lotze-Franke, Kerstin Beuermann und Sylvia Schwer.

Mit „Probier’s mal mit Gemütlichkeit“ aus dem Walt Disney-Film „Das Dschungelbuch“ startete Hann. Münden während des Neujahrsempfangs im Rathaus ins neue Jahr

Hann. Münden. Zu den Gästen des Neujahrsempfang zählten unter anderen Detlev Barth, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Region Göttingen, Thomas Scheffler, Vorstandsvorsitzender der Mündener Sparkasse, Wirtschaftsförderer Tobias Vogeley, Marc Pfütz, Geschäftsführer der Hann. Münden Marketing GmbH, Mathias Eilers, Bürgermeister der Samtgemeinde Dransfeld, Prof. Dr. Volker Kliem, Ärztlicher Direktor des Klinikum Hann. Münden, Superintendent Thomas Henning, und die SchulleiterInnen Heidrun Korsch (Grotefend-Gymnasium und Gerd Reddig (Berufsbildende Schulen).

Ob sich die kommenden Monaten „gemütlich“ angehen lassen, bleibt abzuwarten, denn wie Bürgermeister Harald Wegener mitteilte, blieben Planungen und Ideen im Gespräch, darunter die stehende Welle an der Schlagdspitze, die Attraktivierung des Doktorwerders mit einem Medizinalgarten, das Baugebiet Wohnpark Gimte. Entscheidungen würden anstehen, was die Zukunft der Blauen Brücke und die Fahrgastschifffahrt betreffe. Kulturelle Ereignisse könne man mit der Jahresausstellung im Künstlerhaus, der Kneipennacht, den verkaufsoffenen Sonntagen der Mündener Gilde dem Seniorentag auf dem Kirchplatz sowie vielen Open Air-Veranstaltungen erwarten. Hinzu kämen die 100-jährigen Bestehen des Sportvereins TuSpo Weser-Gimte und der Arbeiterwohlfahrt Hann. Münden. Positiv sehe Wegener die Bevölkerungsentwicklung der Stadt: Die Einwohnerzahl habe Ende des Jahres bei 24.722 gelegen – Experten prognostizierten bis 2025 einen Zuwachs von 3.8 Prozent. Die 60-jährige Partnerschaft mit Suresnes in Frankreich stehe für Hann. Münden bevor, ebenso die Planung für die weitere Sanierung des 400 Jahre alten Rathauses. Hier würde Ende Februar unter Bürgerbeteiligung über die zukünftige Rathausnutzung diskutiert. Rückblickend sei Wegener erleichtert darüber, dass der geplante Windpark Gahrenberg keine Windräder über Hann. Münden bringen werde. Froh sei er über die Einweihung des Klinikums, die Neugestaltung des Bolzplatzes in den Wallanlagen und erinnerte an die „aufregenden und arbeitsintensiven“ Verhandlungen zum Thema Sparkassenfusion, die, wenn sie auch scheiterte, nicht spurlos an den Beteiligten vorbeigegangen sei. Besorgt zeigte er sich zu den Auswirkungen des Sturmtiefs Friederike zu Beginn 2018 wie auch der langanhaltenden Trockenheit im Sommer, die dazu beitrugen, dass die Feuerwehr mit 499 Einsätzen ein Rekordjahr zu verzeichnen hatte.

Abschließend wünschte sich der Bürgermeister, „dass das Zusammenleben in unserer Stadt sowie unsere Ratssitzungen und Bürgerversammlungen auch im kommenden Jahr von Fairness und gegenseitigem Respekt geprägt sind.“

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