Die Gesundheitspolitik im Fokus - Niedersachsens Gesundheitsministerin war zu Besuch im NZN

Hann. Münden. Die niedersächsische Ministerin für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration, Aygül Özkan, besuchte am heutigen Donne

Hann. Münden. Die niedersächsische Ministerin für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration, Aygül Özkan, besuchte am heutigen Donnerstag das Nephrologische Zentrum in Niedersachsen (NZN) in Hann. Münden). Begleitet wurde sie von der Bürgermeisterin  von Adelebsen und  CDU-Landratskandidatin  Dinah Stollwerck-Bauer, den Kreistagsabgeordneten Imtraut Gralla und Dieter Pielok (beide CDU) und dem Vorsitzenden des CDU Stadtverbands Hann. Münden, Gerd Neufang. Mit dabei war auch Hann. Mündens Bürgermeister Klaus Burhenne.

Zu den Hauptthemen des Informationsbesuches gehörten die besonderen Angebote des NZN auf dem Gebiet der Transplantationsmedizin, Urologie, Palliativmedizin und Hospizversorgung. Einen Überblick über die Vernetzung der Angebote am Vogelsang gab der Aufsichtratsvorsitzende der AWO Gesundheitedienste  gGmbH, Axel Plaue. Der Geschäftsführer der AWO Gesundheitsdienste,  Volker Behncke, stellte das Netzwerk der AWO GSD und seiner Tochterunternehmen vor und unterstrich die Anforderungen an eine zukunfts- und patientenorientierte Gesundheitsversorgung. Gesundheitspolitik sei Strukturpolizik, das wurde im Gespäch mehrfach unterstichen.Prof. Dr. Dr. Volker Kliem, leitender Arzt der Klinik, stellte die Arbeit des NZN vor und informierte Ministerin Özkan über Nierentransplantationen  sowie die Notwendigkeit und den Bedarf  an Organspenden.

Dr. Jens Küster, leitender Arzt der Urologie, gab anschließend Infos über das Prostatakarzinomzentrum am NZN und über die Wichtigkeit von Vorsorgeuntersuchungen. "Bei den Männern gehen etwa 70 Prozent nicht zu Vorsorgeuntersuchungen", sagte Küster.

Wo transplantiert wird, werden auch nierenkranke Patienten dialysiert und so berichtete der Spezialist Ernst U. Metzler, leitender Arzt im Shunt-Kompetenzzentrum Hann. Münden, unter anderem über die Shuntchirurgie.Nach der anschließenden Diskussionsrunde über gesundheitspolitische Themen und die Zukunft des Gesundheitsmarktes, die Wichtigkeit von Organspenden, die Entwicklungen zur Gesundheitsregion und mehr, folgte ein Rundgang durch die Palliativstation mit Dr. Jürgen Gephart, leitender  Arzt der Station und sie besuchten einen Patienten.Auf der gleichen Station zeigte Astrid Fährmann, Pflegedienstleitung des NZN und Kunsttherapeutin, dann noch der Ministerin den Klangstuhl und die erläuterte die Wirkung im Rahmen der Klangtherapie.

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