Bei Gewitter raus aus dem Wasser

Die Kinder des ASB-Kindergarten ind Lutterberg lernten die  Baderegeln spielend kennen.
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Die Kinder des ASB-Kindergarten ind Lutterberg lernten die Baderegeln spielend kennen.

DLRG brachte Vorschulkindern wichtige Baderegeln bei.

Lutterberg. Die meisten der neun Vorschulkinder im ASB-Kindergarten kennen die Abkürzung DLRG. "Was glaubt ihr, was die DLRG tut?", fragt Manuela Gantzer, Technische Leiterin der DLRG-Ortsgruppe Niestetal, die Kinder der Einrichtung. "Die hilft Ertrinkenden", ruft ein Mädchen. Damit liegt sie richtig. "Wir holen sie aus dem Wasser", sagt Gantzer, die Jungen und Mädchen auf die Gefahren des Wassers hinweist. Sie fragt, ob schon Kinder der Gruppe schwimmen können. Natürlich schießen fast alle Finger in die Höhe. Als dann aber die Frage folgt, wer schon ein Seepferdchen gemacht hat, da sind es nur zwei Finger, die oben bleiben. Zwei Kinder ergänzen, dass sie grade einen Schwimmkurs absolvieren. Die meisten der Kindergartengruppe sind damit Nichtschwimmer.

Haie im Schwimmbad? Eher selten!

Gantzer erarbeitet mit den Kindern die Baderegeln. "Was könnte an Wasser gefährlich sein?", fragt sie. "Es könnten Haie drin sein", fürchtet ein Mädchen. "Aber im Schwimmbad gibt es doch keine Haie", beruhigt Gantzer. Sie will auf etwas anderes hinaus und gibt den Kindern ein Riesenpuzzle mit Baderegeln zum Zusammensetzen. Die Robbe Nobbi und viele Baderegeln sind schließlich zu erkennen, die Gantzer mit den Kindern bespricht. Anschließend wird ein Baderegel-Lied gehört, das mit der Einladung endet selbst einmal Rettungsschwimmer zu werden. Die Vertreterin der DLRG fragt die Kinder, will wissen, was ein Rettungsschwimmer an einem Tag so tut. "Die schwimmen immer und holen Leute aus dem Wasser", ruft ein Junge. Gantzer lacht: "Leute retten müssen wir zum Glück nur selten, denn viele kennen die Baderegeln und halten sich auch daran. Aber da gibt es noch viele andere Dinge zu tun." Dann lädt sie die Kinder ein in einer Bewegungsgeschichte gemeinsam einen typischen Tag im Leben eines Rettungsschwimmers nachzuspielen: Nach dem Aufstehen, Waschen, Anziehen und Frühstücken geht es an den Strand. Dort wird unter anderem der Strand beobachtet, aber auch von Unrat gesäubert. Oft kommen Badegäste und fragen nach einem Pflaster oder kleinerer Ersten Hilfe, Kinder oder Eltern gehen verloren und müssen ausgerufen und gefunden werden. Abends fällt der Rettungsschwimmer müde ins Bett.

Zum Programm, das bereits seit 2000 in Kooperation der DLRG mit Nivea sehr erfolgreich läuft, gehört das Kennenlernen und Begreifen der Baderegeln auf verschiedenste Arten. So bekommen die Kinder im nächsten Schritt ein Malheft ausgehändigt, das humorvoll dargestellte Baderegeln enthält. Auch hier sorgt die Robbe Nobbi für Wiedererkennungswert. Am Ende bekommen die Kinder in einer netten Runde noch eine Urkunde und einen Wasserball.

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