Gezeigt, was man hat

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Rund 9000 Besucher zog es am Wochenende zur Gewerbeschau in Reinhardshagen.

Reinhardshagen. Nicht nur die Gemeinde konnte während der Gemeindeausstellung demonstrieren, welch große Unternehmensvielfalt in Reinhardshagen zu finden ist. Vor allem die Aussteller selbst konnten, vorrangig aus der Kommune stammend, zeigen, was sie haben. Ralf Corinth, 1. Vorsitzender des Gewerbevereins Reinhardshagen, zeigte sich am Ende sehr zufrieden: "Es war wirklich super, wir hatten eine entspannte Atmosphäre und unheimlich viel Zuspruch. Dieser Erfolg ist auf unser Marketingkonzept zurückzuführen. Da ist vor allem Frank Stümpert zu nennen, der eine gute Arbeit geleistet hat. Die Aussteller waren durchweg zufrieden und haben ein gutes Geschäft gemacht. Wir vom Vorstand werden jetzt darüber diskutieren, ob wir in 2015 zur Abwechslung mal eine Art Frühjahrsmesse anbieten wollen." Die neuen Pläne seien das Ergebnis eines ersten gemeinsamen Fazits: Man habe die fünfte Ausgabe aus 2011 nochmal toppen können was die Besucherzahlen angeht und auch über die Qualität der Stände war der Vorstand positiv überrascht: "Das ist Messereif", bemerkte Nabil Knöpfel, Mitglied des Vorstandes, der beruflich mit Messeplanungen zu tun hat. Während es am Samstag wegen des guten Oktoberwetters weniger Zuspruch gab, schoben sich am Sonntag tausende Besucher durch Wesertalhalle und Schulturnhalle. Insgesamt schätzt der Gewerbeverein deren Zahl auf 9.000. Gestaunt und informiert wurde über ortsansässige Handwerker, Dienstleister. Auch heimische Vereine stellten sich vor.

An den knapp 50 Ständen, die überweigend im Innenbereich aufgebaut waren, wurden viele Mitmach- und Probieraktionen angeboten. Strampeln auf dem Ergometer, Gesichtsbehandlung bei der Fachkosmetikerin, Augenvermessung beim Optiker oder Haare schneiden lassen beim Friseur – die Gewerbeschau Reinhardshagen bot einen bunten Mix an, der für jeden Geschmack etwas bereit hielt. Wer sich etwas ausruhen und stärken wollte, konnte dies in der Schulturnhalle bei Kaffe und Kuchen tun. Im Sitzen ließen sich dann auch verschiedene Vorträge und Darbietungen des Bühnenprogramms verfolgen, darunter Tanz- und Gesangsvorführungen und eine Modenschau.Die Gemeinde nutzte die Gelegenheit, um das Baugebiet "Zur Fahrenbreite" zu bewerben. Bis zu 30 Bauplätze könnten hier enstehen: "Es soll das erste ausgewiesene Baugebiet in Reinhardshagen seit 20 Jahren werden", hob Bürgermeister Fred Dettmar die Bedeutung hervor. Damit schließt sich der Kreis, denn vielleicht dürfte der ein oder andere mit einem Umzug in die nordhessische Gemeinde liebäugeln. Eine gute und intakte Infrastruktur existiert zweifelsohne.

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