GöBit macht Ausbildungen und Studiengänge erlebbar

Fest für Berufseinsteiger in der Göttinger Lokhalle

Göttingen. Im Februar ist traditionell GöBit-Zeit, und so wird es am Samstag, 23. Februar, zwischen 10 und 15 Uhr wieder ein buntes Treiben in der Göttinger Lokhalle geben.

Die Vielfalt der Aussteller und das Spektrum der präsentierten Berufe, Studiengänge und Übergangsangebote sucht in der Region ihresgleichen. In diesem Jahr sind 190 Firmen, Schulen und Institutionen mit von der Partie. An 195 Ständen informieren sie über Berufe im Allgemeinen und die eigenen Ausbildungsangebote sowie ihr Unternehmen im Besonderen. Damit kann der GöBit einen erneuten Ausstellerrekord vermelden. Ergänzt werden die Marktstände durch ein vielseitiges Vortragsprogramm.

Organisiert wird der GöBit seit vielen Jahren von der Agentur für Arbeit Göttingen, der Volkshochschule Göttingen Osterode gGmbH und den Göttinger Berufsbildenden Schulen II. Klaus-Dieter Gläser, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Göttingen, ist bekennender GöBit-Fan: „Der GöBit lebt zum einen von seiner Vielfalt und dem gelungenen Mix. Hier finden junge Menschen Anregungen und Angebote, egal ob sie eine Ausbildung, ein Studium oder ein Übergangsjahr anstreben. Zum anderen ist der unmittelbare Kontakt entscheidend. Denn die Besucherinnen und Besucher bekommen umgehend und persönlich Antworten auf ihre Fragen. Dass die meisten Aussteller ihre Nachwuchskräfte mitbringen, senkt die Hemmschwelle für den direkten Austausch enorm. Denn einem Gleichaltrigen kann die Frage, ob Mathematik für die Ausbildung wirklich wichtig ist, sicherlich leichter gestellt werden, als einem gestandenen Personalchef,“ so der Agenturchef. Darüber hinaus erlebe er den GöBit tatsächlich auch als Familien-Event, denn bei keiner anderen Veranstaltung zur Berufsorientierung in der Region seien Eltern mit ihren Kindern so stark vertreten wie hier.

Bis zu 4.000 Besucher werden erwartet

Auch in diesem Jahr rechnen die Organisatoren mit bis zu 4.000 Interessierten. Dem erwarteten Ansturm sehen die Organisatoren gelassen entgegen: „Durch den Umzug in die Lokhalle im letzten Jahr haben wir viel Platz gewonnen, es ist für Besucher wie Aussteller entspannter geworden. Und da sich das komplette Angebot nun auf einer Ebene in einem Gebäude befindet, ist der GöBit auch übersichtlicher geworden“, zieht Rüdiger Rohrig, Prokurist der Volkshochschule Göttingen Osterode, Bilanz. Besucher können sich vorab in der 28 Seiten starken GöBit-Broschüre über das Angebot informieren. Diese ist im Berufsinformationszentrum und den Geschäftsstellen der Arbeitsagentur, an den Schulen oder im Internet unter www.goebit.de zu finden. Die bewährten Themenfelder „Ausbildung“, „Studium“, „Ausland & Freiwilligendienste“ und „Aktionen“ sind auch 2019 beibehalten worden. „Anhand dieser Kategorien ist eine schnelle Orientierung in der Broschüre möglich. Denn die hinterlegte Farblogik hilft Besucherinnen und Besuchern, sich schnell einen Überblick über die für sie relevanten Angebote zu verschaffen,“ erläutert Ingo Vallo, Abteilungsleiter in den Göttinger Berufsbildenden Schulen II. „Aber auch wer sich zunächst einmal einen generellen Überblick über die Fülle der Ausbildungsangebote verschaffen möchte, wird beim Schlendern Vieles und Unerwartetes für sich entdecken.“ Bewährt hat sich auch das GöBit-Begleitprogramm aus Kurzvorträgen, die sich mit Themen rund um den Berufseinstieg beschäftigen. So gibt es zum Beispiel Tipps für die Bewerbung oder das Vorstellungsgespräch.

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