Göttinger Landgericht fährt Betrieb wieder hoch

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Akten im Gerichtssaal: Seit dieser Woche gibt es wieder mehr Verhandlungen. Besucher des Göttinger Landgerichts müssen allerdings einiges beachten.

Seit Montag finden wieder mehr Verhandlungen statt

Göttingen. „Wir freuen uns, dass in den Gerichten des Bezirks des Oberlandesgerichts Braunschweig der Verhandlungsbetrieb seit dem 4. Mai wieder besonnen und verantwortungsvoll ausgeweitet wird. Selbstverständlich steht auch weiterhin die Gesundheit der Bürger, der Verfahrensbeteiligten und der Justizangehörigen an erster Stelle“, informiert Marc Eggert, Pressesprecher des Landgerichts.

Maskenpflicht im Gebäude

Daher seien in den Verhandlungssälen Maßnahmen ergriffen worden, um die Mindestabstände herzustellen respektive den Ansteckungsschutz durch Spuckschutzwände zu gewährleisten. In den Justizgebäuden bestehe darüber hinaus eine Maskenpflicht. So soll Schritt für Schritt eine Rückkehr zum Normalbetrieb erfolgen.

„Wir danken allen Bürgerinnen und Bürgern, aber auch den Rechtsanwälten für das Verständnis, mit dem sie auf die Einschränkungen des Gerichtsbetriebs in den letzten Wochen reagiert haben“, betont der Präsident des Oberlandesgerichts Braunschweig Wolfgang Scheibel und bittet auch für die kommende Zeit um Verständnis. „Uns ist wichtig, dass der Betrieb vorsichtig heraufgefahren wird. Nur so kann gewährleistet werden, dass die Menschen, die die Gerichte betreten, auch ausreichend geschützt werden.“ Bei der Wiederaufnahme des Gerichtsbetriebs werde besonders darauf geachtet, dass zwischen den Personen im Gerichtssaal ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann. Für das Publikum würden dementsprechend weniger Sitzplätze zur Verfügung stehen, so Eggert.

Hinweise für Besucher des Göttinger Landgerichts

Um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen, ist es weiterhin erforderlich, persönliche Kontakte zu beschränken. Bürgerinnen und Bürger werden daher gebeten, Anliegen soweit möglich schriftlich vorzubringen. Es besteht die Möglichkeit, telefonisch mit dem Landgericht Kontakt aufzunehmen (0551/403-0) und zu erfragen, Ob für das jeweilige Anliegen tatsächlich ein persönliches Erscheinen bei Gericht notwendig ist. Die telefonische Erreichbarkeit besteht während der allgemeinen Geschäftszeiten montags bis freitags von 9 bis 12 Uhr sowie montags bis donnerstags von 13.30 bis 15 Uhr.

Alle Besucher, hierzu zählen beispielsweise auch Parteien, Rechtsanwälte, Zeuginnen und Zeugen, haben bei Betreten des Gerichts einen sogenannten Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Ohne einen solchen Schutz darf das Gerichtsgebäude nicht betreten werden.

Alle Besucher werden zudem dringend gebeten, bei Betreten des Landgerichts ein Kontaktformular auszufüllen. Das Kontaktformular dient im Falle einer Corona-Infektion der Ermittlung des möglicherweise betroffenen Personenkreises und damit auch dem Schutz der Besucherinnen und Besucher. Um Wartezeiten zu vermeiden, wird empfohlen, das Kontaktformular bereits ausgefüllt zu dem Termin mitzubringen. Es steht zum Download auf der Homepage www.landgericht-goettingen.niedersachsen.de zur Verfügung.

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