Starke Partner für Kunst-Festival an Bord

Namhafte Sponsoren unterstützen das DenkmalKunst-Festival im Fachwerk-Fünfeck

Osterode/Hann. Münden. Vom 29. September bis zum 8. Oktober findet das DenkmalKunst-Festival erstmals in fünf Fachwerk-Städten der Region Südniedersachsen gleichzeitig statt. Die örtlichen Volks- und Raiffeisenbanken und die Stiftung Niedersächsischer Volksbanken und Raiffeisenbanken in Norddeutschland treten dabei gemeinsam als Premiumpartner des Festivals auf. „Für die Volksbank eG in Einbeck, die Volksbank Göttingen eG, die Volksbank im Harz eG, die Volksbank Mitte eG, die VR-Bank in Südniedersachsen eG und die Stiftung Niedersächsischer Volksbanken und Raiffeisenbanken in Norddeutschland ist das Kunst -Festival ein einzigartiger Anlass, um gemeinsam ein förderungswürdiges Projekt zu unterstützen“, sagte Folkert Groeneveld, Vorstandsvorsitzender der VR-Bank im Rahmen der Unterzeichnung des Sponsoringvertrages. Ende Mai trafen sich die Vorstände der fünf Banken sowie der Vorstand der VR-Stiftung Harald Lesch mit dem Veranstalter des Festivals, Bernd Demandt, dem Intendanten Bernhard Kühne und der Vorsitzenden des neugegründeten Vereins „Freundeskreis des Festivals Denkmal! Kunst Kunst Denkmal!“, Kathrin Janßen, zur offiziellen Vertragsunterzeichnung in historischem Ambiente der Schachtrupp-Villa in Osterode. Bereits seit dem letzten Jahr fungieren ausgewählte Geschäftsstellen der Banken als Vorverkaufsstellen für die Festivaltickets.

300 Künstler gastieren in einer Woche in fünf Städten

Beim Unterzeichnen der Verträge: (vorne, v.li.) Holger Willuhn, Vorstandssprecher VB Mitte, Andreas Wobst, Vorstandsmitglied Volksbank eG in Einbeck, Kathrin Janssen, Vorstand Förderverein DKKD, Folkert Groeneveld, Vorstandsvorsitzender VR-Bank in Südniedersachsen eG, Torsten Janßen, Vorstand VB im Harz eG, Harald Lesch, Vorstand der VR-Stiftung der Volks- und Raiffeisenbanken in Norddeutschland, Hans-Christian Reuß, Vorstand VB Göttingen eG (hinten, v.li.) Bernd Demandt, Initiator und Veranstalter des Festivals DKKD, Reinhard Müller, Schriftführer des Fördervereins, Norbert Gößling, Vorstand der VB im Harz eG und Klaus Becker, Bürgermeister Osterode am Harz.

Ziel dieses Festivals ist es, leer stehende, teilweise morbide Gebäude und Denkmäler in den Altstädten von Duderstadt, Einbeck, Hann. Münden, Northeim und Osterode am Harz einem großen Publikum zugänglich zu machen. Der besondere Reiz dahinter: Die Organisatoren des Festivals engagieren für eine Woche rund 300 schaffende Künstler, die durch ihre künstlerischen und musikalischen Werke mittelalterliche Wehrtürme, alte Kirchen und dunkle Gewölbekeller zu neuem Leben erwecken. Täglich werden die Besucher die Gelegenheit haben circa 80 bis 100 Gebäude in allen Städten zu erkunden, Live-Musik zu genießen, Kabarett- und Theaterdarbietungen zu erleben, Kunstwerke bildender Künstler zu bewundern und einen anderen Blick auf die Fachwerkstädte zu bekommen. Während das Festival in den Städten Duderstadt, Einbeck, Northeim und Osterode am Harz ein neues Veranstaltungskonzept darstellt, ist Hann. Münden bereits das fünfte Mal Ausrichter dieses Events. „Die leer stehenden Häuser in unseren schönen Fachwerkstädten sind ein großes Problem. Sie sind Folge des demografischen Wandels sowie der strukturellen Veränderungen in der Wirtschaft. Als Genossenschaftsbanken setzen wir uns für die Region Südniedersachsen ein. Ein Projekt wie DenkmalKunst ist eine hervorragende, innovative Idee um potenzielle Käufer und Ideengeber für neue Lebens- oder Wohnraumkonzepte in den Altstädten zu finden. Genau aus diesem Grund fördern wir bereits seit einigen Jahren aus genossenschaftlicher Überzeugung dieses Festival. In 2017 haben wir uns nun gemeinsam mit den vier weiteren regionalen Volksbanken zusammen geschlossen. Denn „was der Einzelne nicht vermag zu leisten, das schaffen viele“, so Groeneveld bezugnehmend auf die genossenschaftliche Idee Raiffeisens – neben Schulze-Delitzsch einer der Gründerväter der Volks- und Raiffeisenbanken.

Hintergrund

Das DenkmalKunst-Festival wurde 2007 erstmalig durch Uta von Schenck und Bernd Demandt in Hann. Münden ausgerichtet. Seitdem fand es alle zwei Jahre zwischen Werra und Fulda statt und ist mittlerweile ein fester Bestandteil des städtischen Veranstaltungskalenders. Durchschnittlich kamen in den Veranstaltungsjahren 3.000 Besucher in der Festivalwoche nach Hann. Münden, um sich zeitgenössische Kunst im historischen und teils denkmalgeschützten Umfeld anzusehen. Im Jahr 2009 bekam das Festival einen Preis im niedersächsischen Landeswettbewerb „Ab in die Mitte“ und auch im Bundeswettbewerb „Stadt bauen. Stadt leben“ konnte das Konzept überzeugen und wurde 2012 in der Kategorie Gemeinwohl ausgezeichnet. Die Städte Duderstadt, Einbeck, Hann. Münden, Northeim und Osterode am Harz arbeiten bereits in der Initiative „Fachwerk-Fünfeck“ zusammen, die eine gemeinsame Vermarktung ihrer Denkmäler und Sehenswürdigkeiten anstrebt. Die Umsetzung des Kunst-Festivals ist ein medienwirksames Event, um auf die Leerstände in den Städten hinzuweisen und Investoren für die Objekte zu finden. So wurde in Hann. Münden beispielsweise neben vielen weiteren Fachwerkhäusern die Destille im Nachgang des Festivals 2013 erfolgreich verkauft, grundlegend saniert und zu einem Mehrfamilienhaus umgebaut. Weitere Informationen zu den Veranstaltungen und dem Kartenvorverkauf finden Sie unter www.vrbanksn.de und unter www.festival-dkkd.de.

Rubriklistenbild: © Privat

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