Frischer Wind im Mündener Marketing

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Tobias Vogeley (links) und Bürgermeister Harald Wegener.

Tobias Vogeley ist neuer Wirtschaftsförderer der Dreiflüssestadt

Hann.Münden.  Neuer Wirtschaftsförderer für die Stadt Hann. Münden ist ab Februar Tobias Vogeley. In einem Pressegespräch stellte Bürgermeister Harald Wegener den 35-jährigen gebürtigen Mündener vor. Vogeley ist Industriekaufmann und hat 2012 „nebenberuflich erfolgreich das betriebswirtschaftliche Bachelor-Studium an der VWA-Göttingen abgeschlossen“. Bis auf zwei Jahre im Ausland war er ausschließlich in der „Mündener Wirtschaft“ tätig, in kleineren und größeren Betrieben, ebenso als Selbständiger. Vogeley sagt von sich, „Ich bin von Natur aus ein ruhiger, aber kommunikativer Typ, der sich gern kümmert“, und „sehr heimatverbunden und eher praktisch veranlagt“ ist. Der Tischtennis-Spartenleiter im TSV Werra Laubach e.V. wird sein Ehrenamt als Ortsbürgermeister von Laubach wegen „der Unvereinbarkeit von Amt und Mandat“ niederlegen. Die Neuwahl eines Nachfolgers ist in Vorbereitung. Wegener betonte, wie wichtig der Tourismus für die Dreiflüssestadt sei. Die WWS war früher für die Wirtschaftsförderung und das Stadtmarketing zuständig. Im Januar 2017 wurde die Hann. Münden Marketing Gesellschaft gegründet. Diese bestand aus den Bereichen Tourismus und Stadtmarketing. Letztere organisierte alle Feste. Das sei nicht „optimal“ gelaufen, so dass Marc Pfütz das Marketing übernommen habe. Der neue Wirtschaftsförderer Vogeley wird eng mit Bürgermeister, Stadtverwaltung, dem Tourismusverein „Erlebnisregion Münden“ zusammenarbeiten. Es seien Interessenten für die Ansiedlung von Gewerbebetrieben und Einzelhandelsgeschäften vorhanden.

,Probleme und Wünsche erkennen’

Vogeley will in seiner Einarbeitungszeit erst den „IST-Zustand“ feststellen. Ein „sichtbares Thema“ seien die Leerstände in der Innenstadt. Ferner die „brachliegenden Flächen, wie ehemalige Industrieansiedlungen“. Hier möchte er Lösungsmöglichkeiten mit Gilde und Gebäudeinhabern erarbeiten. Er verspricht, „aktiv auf die Mündener Unternehmen“ zuzugehen, um „Probleme und Wünsche frühzeitig“ zu erkennen und zu lösen. „Für ansässige und ansiedlungswillige Unternehmen“ wird er zentrale Anlaufstelle sein“, zu Themen wie Standort, Fördermittel und Arbeitsplätze“. Desweiteren möchte er „Wirtschaft und Wissenschaft“ miteinander „verknüpfen“. Um neu ankommenden Fachkräften die Attraktivität von Standorten außerhalb Göttingens zu zeigen, wird er mit dem Wellcome-Center in Göttingen kooperieren. Sein Ziel ist, die Innenstadt zu stärken, „um sie für Einheimische und Touristen attraktiver zu machen“.

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