Neujahrsempfang der Mündener Handballer

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(V.li.) Arne Endig, Spartenleiter Handball, die „Edelfans“ der TG Münden, Günter Fraatz und Günter Isenbort, Trainer Matthias Linke, TG-Vorsitzender Thomas Scheffler, Uta Niemeyer vom Ratsbrauhaus und Mannschaftskapitän Jann Rentsch beim Neujahrsfrühschoppen der Mündener Oberliga-Handballer.

7 Freunde muss man sein: Kapitän Jann Rentsch sieht den Zusammenhalt des Teams als Vorteil, um das Saisonziel Klassenerhalt zu erreichen

Hann. Münden.  Zum Neujahrsfrühschoppen im Ratsbrauhaus hatten die Oberliga-Handballer der TG Münden am Sonntag eingeladen. Gemeinsam mit Unterstützern und Fans ließ man es sich beim Buffet von Wirt Guido Einecke und seinem Team gut gehen. Die Stimmung war zunächst etwas gedämpft. Erstes Thema war bei vielen die 26:40-Niederlage, die sich am Vorabend in Nienburg ereignet hatte. Doch der Fokus liege ohnehin weiterhin auf dem Klassenerhalt, wie Mannschaftskapitän Jann Rentsch erklärte: „Wir müssen das Spiel abhaken und nach vorne schauen.“ Rentsch richtete das Wort an die Gäste. Rückblickend ging er auf den Wiederaufstieg ein und die Siegesserie, die die TG Münden am Ende dafür hinlegen musste.

Drei Abgänge hatte man zur neuen Saison zu kompensieren: „Mit den Verpflichtungen von Pelle Schilke für den Rückraum, Lars Mindermann im Tor und Stefan Benda am Kreis konnten die Lücken im Kader gut geschlossen werden. Hinzu kam die feste Integration von Benjamin Fehling kurz nach Saisonbeginn“, so der Kapitän. Verletzungspech habe man zu Beginn der laufenden Saison gehabt. Wieder in der Oberliga angekommen, mussten Pelle Schilke, Christian Grambow und Pascal Pfaffenbach erstmal pausieren. Nach nur drei Siegen in 2017 war die TG Münden am Tabellenende zu finden, gemeinsam mit drei südniedersächsischen Teams. Ein weiterer Rückschlag bedeutete der Rücktritt von Dominic Leinhart aus dem Trainerteam, was Matthias Linke zum Alleinverantwortlichen machte. Unterstützt wird er von Routinier Jens Wiegräfe. Neues Jahr, neues Glück – mit 2018 kam auch der Erfolg zurück. Zwei Siege konnte man nach der Rückkehr einiger Verletzter verbuchen. „Die Leistungskurve zeigt nach oben, wir sind uns sicher, dass wir unser Saisonziel Klassenerhalt auch erreichen werden“, so Rentsch. Derzeit steht die TG auf Platz 11 und damit auf einem Nichtabstiegsplatz.

Die Kaderplanung für die kommenden Spielzeit sei schon in vollem Gang: Der Kapitän kündigte seinen, wie auch Christian Grambows Rücktritt als aktive Spieler zum Saisonende an. Bei zwei weiteren Spielern sei die berufliche Zukunft ungewiss. Dennoch zeigte sich Rentsch optimistisch: „Zum jetzigen Zeitpunkt der Saison stehen wir etwa mit einem halben Dutzend Spieler in Gesprächen, die allerdings noch mindestens bis März andauern werden – ebenfalls auf Grund der jeweiligen weiteren persönlichen Lebensgestaltung.“

Wichtig sei es, sich mit charakterlich passenden Spielern zu ergänzen: „Wichtig ist für uns, so früh wie möglich verlässliche finanzielle Planungssicherheit zu haben, damit wir dann, wenn die Gespräche ganz konkret werden keine falschen Zusicherungen machen. Die letzten Jahre haben gezeigt, dass sämtliche Absprachen, die zwischen unseren Partnern und uns stattgefunden haben, stets beiderseitig eingehalten wurden. Und genau darum konnten wir auch unseren Spielern adäquate Konditionen anbieten und ein nicht nur in sich gefestigtes Team zusammenstellen, sondern auch ein Team, das auch im Falle von Niederlagen zusammengehalten hat.“ Analog zum Fußball könne man sagen „7 Freunde müsst ihr sein“ und das habe man auch geschafft. Spielern, die mit der Arbeit des Vereins zufrieden seien, würde es leichter fallen, sich als Teil dessen zu fühlen.

„Und damit genau dieses Umfeld geschaffen werden kann, dafür stehen unsere Partner, all die langjährigen freiwilligen Helfer und auch jeder neu Gewonnene, der den Handball hier unterstützt und hoffentlich auch noch lange unterstützen wird“, so Rentsch.

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