Hemelner erhält Bundesverdienstkreuz

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(V.li.) Landrat Bernhard Reuter, Thomas Baake und Ehefrau Antje.

Höchste Auszeichnung für Verdienste um das Allgemeinwohl für Thomas Baake

Hemeln. Die höchste Auszeichnung, die die Bundesrepublik Deutschland für Verdienste um das Allgemeinwohl verleiht, ist das Bundesverdienstkreuz am Bande. Am Donnerstag überreichte Landrat Bernhard Reuter diesen Orden in der Walter-Kühne-Halle an Thomas Baake. Er „engagiert sich seit über 30 Jahren im Bereich der Kommunalpolitik und im Vereinswesen“, so Reuter. Baake ist seit 1986 „damals jüngstes und inzwischen dienstältestes“ Mitglied des Ortsrats, seit 16 Jahren stellvertretender Ortsbürgermeister, Schriftführer und Pressesprecher im Vorstand des SPD-Stadtbezirks Hemeln. Für seine vielfältigen, ehrenamtlichen Tätigkeiten in der Kommunalpolitik, unter anderem sieben Jahre als Kreistagsabgeordneter des Kreistages Göttingen, erhielt er neben Urkunden auch die „Silberne Ehrennadel“ des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes. Die Liste der ehrenamtlichen Engagements des 55-Jährigen ist lang. Beispielsweise als Schöffe beim Verwaltungsgericht Göttingen, in der Gewerkschaft „Verd.di“ und auf kulturellem Gebiet im Männergesangverein „Concordia“, als einziges Vorstandsmitglied eines Sängerkreises im Mitteldeutschen Sängerbund, das „nicht aktiv in einem Chor singt oder gesungen hat“.

Er ist Mitglied verschiedener Vereine, wie des Theatervereins „Bühnenfreunde“ und des Freundschaftsclubs „Lindenbrüder“. Ferner Gründungsmitglied des „Kultur- und Naturfördervereins“, des Trägervereins „Dorfgemeinschaftsanlagen“, des „Förderkreises Grundschule“ und des „Fußballfördervereins“. Auf seine Mitinitiative im Turn- und Sportverein „Jahn“ wurde 1977 die Sparte Fußball gegründet. Auch hier erhielt Baake zahlreiche Ehrungen. „Der Kern dessen, was mit dem Bundesverdienstkreuz gewürdigt wird, ist damit aber nicht erfasst“, so Reuter. „Thomas Baake wird heute geehrt für Verantwortungsgefühl und Tatkraft, mit der er unser Gemeinwesen mitgestaltet. Er wird ausgezeichnet für Leidenschaft und Herzblut, die er in den Zusammenhalt unserer Gesellschaft investiert. Und er wird gewürdigt für Uneigennützigkeit und Hingabe, mit der er sich den Menschen zuwendet.“ Ortsbürgermeister Alfred Urhahn sagte „man denkt, man muss alt sein, um solche Auszeichnung zu bekommen“. Baake habe früh angefangen und sei deshalb früh zur Ehren gekommen.

„Als Dank und Anerkennung für unermüdlichen Einsatz zum Wohl der Ortschaft Hemeln und seiner Einwohner“ hatte er 2004 die Silberne Ehrennadel der Ortschaft erhalten. Baake selbst freute sich sehr über die Auszeichnung. Er bedankte sich bei all seinen Mitstreitern, besonders bei seiner Ehefrau Antje, ihr „gebührt ein großer Teil dieser Ehrung“. Ferner bei seinen drei Kindern und seinen Eltern, die ihn ebenfalls unterstützt haben. Da er „körperlich und geistig einen guten Stand“ habe, werde er sich weiter engagieren, um Hemeln weiter zu entwickeln und zukunftsfähig zu machen. Ihm war wichtig, diese hohe Auszeichnung in Hemeln entgegenzunehmen: „Hemmeln tow iers!“ (Hemeln zuerst).

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