Hemeln soll seinen Charme behalten

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(V.li.) Thomas Baake (Schriftfuehrer und Pressewart), Gudrun Surup (Stellvertretende Ortsvereins-Vorsitzende), Frederick Rudolph (1. Vorsitzender), Dr. Georg Hummel (40 Jahre Mitgliedschaft), Rolf Baake (Beisitzer) und Dirk Wedekind (2.Vorsitzender).

Hemeln. Stadtbezirkvorsitzender Frederick Rudolph konnte zur JHV des SPD-Stadtbezirks Hemeln neben den örtlichen Genossinnen und Genossen auch die 

Hemeln. Stadtbezirkvorsitzender Frederick Rudolph konnte zur JHV des SPD-Stadtbezirks Hemeln neben den örtlichen Genossinnen und Genossen auch die  Stellvertretende Ortsvereinsvorsitzende (OV) Gudrun Surup aus Volkmarshausen willkommen heißen.Dr. Georg Hummel erhielt aus den Händen des Stadtbezirksvorsitzenden Frederick Rudolph für seine 40-jährige Parteitreue die Ehrennadel mit Urkunde der SPD überreicht. Als Dank und Anerkennung überreichte Rudolph dem langjährigen Beisitzer der Hemelner SPD auch noch eine Dankesurkunde und ein Präsent  des Stadtbezirks Hemeln. Die gleiche Ehrung war auch für dessen Ehefrau Inge, die ebenfalls auf eine 40-jährige Parteimitgliedschaft zurückblicken kann vorgesehen. Leider konnte Inge Hummel ebenso wie Peter Huck, dem für seine 25-jährige Parteitreue gedankt werden sollte, aus privaten Gründen zu dieser Ehrung nicht anwesend sein. Die Ehrungen sollen zu einem späteren Zeitpunkt überreicht werden.Höhepunkt der kommunalpolitischen Arbeit des letzten Jahres war die Kommunalwahl im September. Rudolph zeigte sich erfreut, dass man den Wählerinnen und Wählern eine von der Altersstruktur und der Berufsausübung breite Kandidatenliste zur Wahl stellen konnte. Dies hatte auch positive Auswirkungen auf das Wahlergebnis. Bei den Ortsratswahlen konnte die SPD ihr Ergebnis von 2006 um fast 17 Prozent verbessern und wieder drei Ortsratsmitglieder stellen. Die Kandidaten für den Stadtrat, Dirk Wedekind und Thomas Baake für den Kreistag haben beide mehr Stimmen erringen können als ihre örtlichen Mitbewerber der anderen Parteien. Wobei Thomas Baake ganz knapp am Einzug in den Kreistag scheiterte. Rudolph dankte nochmals allen, die sich als Kandidatinnen und Kandidaten für die SPD bei der Kommunalwahl zur Verfügung gestellt hatten.Auf die Situation der Hemelner Grundschule eingehend, zeigte sich Rudolph erfreut über das breite überfraktionelle mehrheitliche "Ja" für die  Beibehaltung des Grundschulstandortes Hemeln des Stadtrates Münden auf seiner Sondersitzung in den vergangenen Tagen (die MÜNDENER RUNDSCHAU berichtete). Nun erwarten die Hemelner Genossen auch eine positive Aussage der Landesschulbehörde zur GS Hemeln. "Wir werden die Hemelner Bürgerinitiative "Pro Hemeln" in dieser Sache auch weiterhin begleiten und unterstützen", so Rudolph.Die Hemelner Genossinnen und Genossen sehen dagegen die geplante Kreisfusion durchaus kritisch. "Wichtig ist es hier die betreffenden Menschen mitzunehmen und vor Ort eine genaue Information und Aufklärung zu leisten", so Thomas Baake. Ein angedachter Bürgerentscheid der Betroffenen, falls es zu einer Kreisfusion kommen sollte, wurde von allen Anwesenden als positiv  angesehen.Ratsherr Dirk Wedekind erläuterte die beabsichtigte Rückgabe der Kindergärten in die Verantwortungshoheit des Landkreises Göttingen. Wedekind sieht hierin Einsparpotential für den defizitären Stadthaushalt. Von Trägern teilweise geäußerte Bedenken, dass es dann zu einer Verschlechterung für das Kita - Personal und für die Betreuung der Kinder kommen werde, teilt Wedekind nicht! "Aufgrund von vorhandenen gesetzlichen Standards und Verträgen ist hier eine gleich bleibende Qualität gesichert", so Wedekind.

Kämpfen gegen den demographischen Wandel

In der Bewältigung der Probleme, die der demographische Wandel den Dörfern in Zukunft bringt sieht Ortsratsherr Thomas Baake die größten Aufgaben des Ortsrats in den kommenden Jahren. "Hemeln muss seinen dörflichen Charme  mit intakter Dorfgemeinschaft auch in der Zukunft behalten", so Baake weiter. Ob das bundesweit diskutierte Projekt "Jung kauft alt" eine mögliche Variante ist, um ein Ausbluten von Bewohnern und Leerständen von Häusern der alten Ortskerne zu verhindern soll ein Punkt sein, der in diesem Zusammenhang mit den anderen  Fraktionen im Ortsrat diskutiert und ausgelotet werden soll. Dieses Problem könne man nur gemeinsam und auf breiter Basis schultern, ist man sich seitens der Hemelner Genossinnen und Genossen einig.

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