Vom Hobby zur Lebenseinstellung

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Präsentierten sich am Wochenende der Öffentlichkeit und würden sich über neue Mitglieder in ihren Reihen freuen: Die Pfadfinder vom Stamm St. Georg mit Stammesführerin Julia Adam (re.).

Hann. Münden. Pfadfinderstamm St. Georg präsentierte sich am Feuerteich und sucht Mitglieder.

Hann. Münden. Mit dem Altstadtlauf hatte sich der Pfadfinderstamm St. Georg einer übermächtigen Gegenveranstaltung gestellt. Trotzdem fanden am Samstag einige Neugierige den Weg in das Gemeindehaus der Evangelischen Kirchengemeinde, Am Feuerteich. Spiel und Spaß standen hier im Vordergrund. Es wurden Zelte aufgestellt, eine Riesenmurmelbahn gebaut und natürlich gemeinsam am Lagerfeuer gesessen.Etwa 35 Mitglieder zählt der Stamm St. Georg aktuell, mit Stammesführerin Julia Adam an der Spitze. In der "Meute", der Gruppe für Kinder zwischen 6 und 10 Jahren, kommen die jüngsten Mitglieder jeden Mittwoch von 16 bis 17.30 Uhr im Gemeindehaus zusammen. Die "Sippe Königskobra" (für Mitglieder von 10 bis 13 Jahren) trifft sich hier mittwochs von 16 bis 17 Uhr. Eine neue Sippe soll ab dem 25. September immer donnerstags von 16 und 17.30 Uhr zusammen finden. "Dafür suchen wir noch Verstärkung. Wer mal hereinschnuppern möchte, ist herzlich willkommen", sagt Anke Dohse, eine der erfahrensten Pfadfinder im Stamm. Seit 1993 gehört sie ihm an, auch wenn die gebürtige Mündenerin aktuell im südhessischen Frankfurt wohnt. Trotz der Entfernung zieht es sie immer wieder nach Südniedersachsen zurück, nahm auch an der zweiwöchigen Stammes-Reise durch Italien teil (wir berichteten). "Aus dem einstigen Hobby ist im Laufe der Zeit irgendwann eine Lebenseinstellung geworden", so die 30-Jährige.Die vielen Fahrten und Lager machten ihr stets sehr viel Spaß und hätten sie geprägt. Bauen, Werkeln, Basteln und Spielen gehöre zum Zeitvertreib der Pfadfinder dazu – möglichst an der frischen Luft. Das Erlernen verschiedenster Fertigkeiten sei die Voraussetzung, um sich als Gruppe in der Natur zurechtzufinden. Während der Stamm in den vergangenen Jahren etwas geschrumpft sei, habe sich am Pfadfinderdasein nichts verändert: Schlafen in den Zelten (Kohten) gehöre ebenso dazu, wie das Kochen über dem Feuer, dem Erkunden von Wald und Flur oder dem gemeinsamen Singen am Lagerfeuer am Ende eines spannenden Tages, erklärt Dohse.Wer Lust auf mehr bekommen hat, sollte sich unter www.vcp-muenden.de genauer informieren.

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