Mündener lechzen nach Abkühlung

Die Pächterfamilie Frank und Sandra Nothnagel mit Sohnemann Erik vor dem Schwimmerbecken des Mündener Hochbads.
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Die Pächterfamilie Frank und Sandra Nothnagel mit Sohnemann Erik vor dem Schwimmerbecken des Mündener Hochbads.

Schon über 40.000 Besucher zählte das Hochbad in dieser Saison

Hann. Münden. Man sieht ihnen die Freude an: Sandra und Frank Nothnagel sind als Pächter des Mündener Hochbads mit dem Sommerwetter zufrieden, das ihnen bislang eine Menge Besucher bescherte. Nachdem im Jahr 2017 keine guten Gästezahlen zu verzeichnen waren, sind sie in diesem Jahr umso besser: 40.000 sind zwischen Mai und Juli gezählt worden. Das teilt Jens Steinhoff, Geschäftsführer der Mündener Versorgungsbetriebe (VHM), mit, die Verpächter und Eigentümer sind.

Steinhoff sieht das Bad als Daseinsvorsorge für Hann. Münden. „Für die Dreiflüssestadt muss es einen Ort geben, an dem man das Schwimmen erlernen kann.“ Da die Witterung beständig gut ist, kann die aktuelle Wassertemperatur von 26 Grad Celsius gehalten werden, ohne viel Energie aufzuwenden. Was viele der Badegäste nicht wissen: Regelmäßig wird die Wasserqualität überprüft. „Wir lassen Proben entnehmen, um Bakterien, wie zum Beispiel Legionellen, auszuschließen. Die Überwachung ist streng. Theoretisch könnte man das Badewasser trinken“, so Steinhoff weiter.

Das Schwimmbad auf Stelzen

Das Mündener Hochbad ist von seiner Bauart einzigartig in der Region. Aufgrund der Nähe zur Fulda und der Hochwassergefahr in Regen- und Schmelzwasserzeiten wurde es 1959 auf Stelzen errichtet und hat seinen Charme bis heute erhalten. Gäste finden ein 50 Meter langes Schwimmerbecken vor, dem ein drei Meter hoher Sprungturm und ein Ein-Meter-Brett angeschlossen sind. Es fasst stolze 2.300 Kubikmeter Wasser. Nachmittags ab 15 Uhr wird eine riesige aufblasbare Krake zu Wasser gelassen, auf der man herumtoben kann. Auf der Hochebene befindet sich auch ein Nichtschwimmerbecken nebst Rutsche. Weitere Vorzüge des 31.000 Quadratmeter großen Areals sind Beachvolleyballfelder, ein Beachsoccerfeld, ein großes Schachspiel und ein überdachtes Planschbecken für Kleinkinder.

Abwechslungsreiche Stärkung am Kiosk

Wer Hunger bekommt, kann sich am Kiosk stärken, in dem man seit neustem neben Eis, Süßigkeiten und Getränken auch Cheese- und Hamburger, Fischfilet und Fischstäbchen kaufen kann. Gefeiert wird auch ab und zu. Die nächste Disco ist im August geplant.

Das Hochbad ist täglich ab 7 Uhr geöffnet und an den warmen Sommertagen sogar bis 21 Uhr geöffnet. Die Eintrittspreise für Schüler, Studenten, Auszubildende und Schwerbehinderte betragen zwei Euro, für Erwachsene 3,40 Euro. Die Freibadsaison endet Anfang September – wenn es nach Nothnagels geht werden bis dahin noch etliche Sonnenstunden an der Fulda zu verzeichnen sein und noch viele Besucher das Freizeitangebot nutzen.

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