1.500 Euro für das Mündener Hospiz

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(V.li.) Dr. Marco Scheuchzer, Bezirksvorsteher der Neuapostolischen Kirche Nord- und Ostdeutschland, Thomas Scheffler, Gemeindevorsteher der Neuapostolischen Kirche Hann. Münden, Superintendent Thomas Henning und gleichzeitig Vorsitzender des Hospiz Hann. Münden – Bürgerstiftung Stationäres Hospiz, Prof. Dr. Eduard Quellhorst, 2. Vorsitzender der Bürgerstiftung, die ehrenamtliche Helferin Jutta Sallwey und Miriam Bergmann, Leiterin des Mündener Hospiz bei der symbolischen Spendenübergabe.

,Haus des Lebens' erhielt Unterstützung von der Neuapostolischen Kirche Hann. Münden

Hann. Münden. Bereits im letzten Jahr konnte Thomas Scheffler, Gemeindevorsteher der Neuapostolischen Kirche Hann. Münden, Superintendent Thomas Henning als Vorsitzenden der Hospiz Hann. Münden – Bürgerstiftung Stationäres Hospiz e.V., mit erfreulichen Neuigkeiten überraschen. Statt der Übersendung von Glückwunschkarten zum Weihnachtsfest hatte sich der Präsident der Neuapostolischen Kirche Nord- und Ostdeutschland, Rüdiger Krause, entschlossen, in seinem Zuständigkeitsbereich einzelne Institutionen mit Spenden für ihre ge-meinnützige Arbeit zu unterstützen. 1.500 Euro konnte Dr. Marco Scheuchzer, verantwortlich für den Kirchenbezirk Göttingen, gemeinsam mit Thomas Scheffler an die Bürgerstiftung des Hospizes übergeben. Die symbolische Übergabe des Schecks fand Anfang Januar statt. Der Kirchenpräsident Krause folgte damit dem Vorschlag Schefflers, der sich über diese Entscheidung sehr freute. Immerhin ist Göttingen nur einer von insgesamt 51 Kirchenbezirken. Und unter den über 430 Kirchengemeinden mit seinen rund 87.000 Mitgliedern berücksichtigt zu werden, ist schon ein schönes Gefühl. Scheffler erinnerte sich, dass auch Mitglieder der Neuapostolischen Kirche hier im Hospiz begleitet wurden und er bei seinen Besuchen von der hier im Hospiz geleisteten Arbeit sehr beeindruckt ist. Mit großem Respekt sieht er insbesondere die ehrenamtliche Tätigkeit der 20 Begleiterinnen und Begleiter. Ebenfalls beeindruckt zeigte sich Dr. Scheuchzer bei dem anschließenden Rundgang. Die Atmosphäre und die Ruhe, die man hier aufnehmen könne, würden für einen würdevollen Abschied aus dem Leben sorgen. Beide Verantwortlichen boten an, einmal mit einem Chor die Hospizbewohner zu erfreuen.

Das Mündener Hospiz ist sehr stark auf Spenden angewiesen, rund 100.000 Euro müsse man Jahr für Jahr zusammen bekommen, erklärte Prof. Dr. Eduard Quellhorst als 2. Vorsitzender der Bürgerstiftung. Die Einrichtung würde eine große Unterstützung von Seiten der Stadt erfahren. Der Großteil der Bürger würde spenden, im Schnitt zwischen 100 und 200 Euro.

Henning unterstrich die wichtige Aufgabe der geschulten Ehrenamtlichen. Sie müssten verlässlich sein und seien einer hohen psychischen Herausforderung ausgesetzt. Oft blieben die „Gäste“ im Hospiz nur wenige Tage. Dennoch würde er das Hospiz als „Haus des Lebens“ bezeichnen.

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